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Bundeskartellamt will 7,5 Millionen Euro von Ritter Sport

Waldenbuch (dapd). Das Bundeskartellamt verlangt vom Schokoladenhersteller Ritter Sport 7,5 Millionen Euro wegen illegaler Absprachen. Das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Waldenbuch soll unzulässige Preisabstimmungen vorgenommen und an einem wettbewerbsbeschränkenden Informationsaustausch mit anderen Süßwarenunternehmen teilgenommen haben, wie Ritter Sport am Donnerstag in Waldenbuch bei Stuttgart mitteilte. Entsprechende Bußgeldbescheide seien eingegangen. Das Unternehmen weist diese Vorwürfe zurück und will Einspruch einlegen.

"Wenn wir das zahlen müssten, würde unser Ergebnis ins Minus drehen", sagte ein Unternehmenssprecher. Die Erlöse des Unternehmens stiegen 2012 um 4,5 Prozent auf rund 345 Millionen Euro, zum Ergebnis machte Ritter Sport keine Angaben. "Außerdem würde uns das auf Jahre hinweg in unserer Investitionstätigkeit lähmen", sagte der Sprecher weiter.

dapd