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Bundeskanzler Olaf Scholz wird am Dienstag persönlich zur Eröffnung des Tesla-Werks in Grünheide kommen

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Das neue Tesla-Werk in Grünheide soll am Dienstag eröffnet werden.
Das neue Tesla-Werk in Grünheide soll am Dienstag eröffnet werden.

Zum offiziellen Start der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin wird auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet. Der Kanzler werde am Dienstagmittag Tesla in Grünheide besuchen und dort ein Grußwort halten, kündigte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Freitag in Berlin an. Der Termin stehe angesichts des Krieges in der Ukraine unter dem Vorbehalt möglicher kurzfristiger Änderungen.

Geplant ist, dass Tesla-Chef Elon Musk persönlich die ersten Fahrzeuge aus Grünheide an die Kundinnen und Kunden übergibt. An der Eröffnung will laut Bundeswirtschaftsministerium auch Minister Robert Habeck (Grüne) teilnehmen. Habeck teilte am Freitag mit, eine hohe Akzeptanz der Elektromobilität sei entscheidend für das Gelingen der Verkehrswende. Von der Brandenburger Landesregierung werden Ministerpräsident Dietmar Woidke, Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (beide SPD) und Umweltminister Axel Vogel (Grüne) erwartet.

Wasserversorgung auch gesichert

Musk wollte ursprünglich schon im vergangenen Sommer die ersten Autos vom Band rollen lassen. Doch das Genehmigungsverfahren verzögerte sich, unter anderem weil Tesla im Bauantrag eine Batteriefabrik ergänzte. Am 4. März genehmigte das Land Brandenburg das Vorhaben. Das Autowerk steht bereits, erbaut auf eigenes Risiko über fast 20 vorzeitige Zulassungen. Mehrere Zeitungen hatten zuvor über den geplanten Besuch von Kanzler Scholz bei Tesla berichtet.

Ein langanhaltender Streit konnte gestern beigelegt werden. Die Wasserversorgung für das neue Telsa-Werk ist gesichert. Der Versorgungsvertrag des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) mit dem US-Elektroautobauer bleibt bestehen. Das teilte der Verband am Donnerstag nach einer außerordentlichen Sitzung der Verbandsmitglieder mit.

Ein Gerichtsentscheid hatte jedoch zuvor für Streit um die Wasserversorgung gesorgt. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) hatte eine Genehmigung für das Wasserwerk Eggersdorf, die die Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide einschließt, aus formellen Gründen verworfen. Der Eröffnung am Dienstag steht damit nichts mehr im Weg.

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