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Bund verlängert Hilfen für kleinere Start-ups in Corona-Krise

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem im Frühjahr 2020 aufgelegten Zwei-Milliarden-Schutzschild für Start-ups in der Corona-Krise stützt der Bund zumindest kleinere Wachstumsfirmen weiter. Das Wirtschafts- und das Finanzministerium verständigten sich darauf, Teile des Hilfspakets fortzuführen und Finanzhilfen entsprechend aufzustocken.

Demnach wird der Förderbetrag im Rahmen der Kleinbeihilferegelung auf 1,8 Millionen Euro erhöht und die sogenannte Säule 2 des Maßnahmenpakets um weitere sechs Monate bis Jahresende verlängert, wie die Ministerien am Mittwoch in Berlin mitteilten. Die Hilfen für größere Start-ups dagegen sollen angesichts der Entwicklung auf dem Wagniskapitalmarkt fristgemäß am 30. Juni dieses Jahres auslaufen.

Um Start-ups und junge Wachstumsunternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen, hatte die Bundesregierung im vergangenen Frühjahr ein Maßnahmenpaket von 2 Milliarden Euro aufgelegt. Über Säule 1 sollten rasch zusätzliche öffentliche Mittel bereitgestellt werden, damit Wagniskapital-Fonds auch in der Corona-Krise innovative und zukunftsträchtige Start-ups weiter mit Finanzierungsrunden begleiten. Über Säule 2 sollten kleine Mittelständler und Start-ups über Landesförderinstitute gestützt werden, die keinen Zugang zu Wagniskapitalfonds haben.

Finanzstaatssekretär Jörg Kukies sagte, mit dem Hilfspaket sei der Wachstumsbranche mit tausenden Beschäftigten in Deutschland schnell und wirksam geholfen worden. Zuletzt habe sich der Wagniskapital-Markt trotz der Corona-Krise beeindruckend robust gezeigt.

Auch Thomas Jarzombek, Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, verwies darauf, dass sich der Wagniskapitalmarkt von seinem Einbruch im ersten Quartal letzten Jahres spürbar erholt habe. Gerade bei kleineren Start-ups und Mittelständlern gebe es aber noch zusätzlichen Finanzbedarf. Deshalb werde der Förderbetrag erhöht und die Säule 2 verlängert, um Finanzierungslücken zu vermeiden. Laut Kukies wird damit Spielraum für mehr Investitionen durch die Landesförderinstitute geschaffen.

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