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Bulgarien reagiert auf steigende Corona-Zahlen

·Lesedauer: 2 Min.

SOFIA (dpa-AFX) - Bulgarien schränkt wegen stark gestiegener Corona-Neuansteckungen ab Donnerstag vorerst für zwei Wochen das öffentliche Leben ein. Gymnasien und Universitäten müssen nun zum Fernunterricht übergehen. Sportevents dürfen nur noch ohne Publikum organisiert werden. In Nachtlokalen wie etwa Diskotheken und Bars müssen die Innenräume geschlossen bleiben.

In dem EU-Land mit einer Bevölkerung von 6,9 Millionen Menschen wurde am Donnerstag mit 2760 Corona-Neuinfektionen ein Höchststand registriert. Mit dem Coronavirus sind aktuell 25 105 Menschen infiziert. Vor einer Woche waren es noch 14 689 gewesen.

Die Intensität der Ausbreitung des Coronavirus nehme beträchtlich zu, warnte Vizegesundheitsminister Boiko Penkow am Donnerstag. Ressortminister Kostadin Angelow war nicht dabei - er war in Quarantäne wegen Kontakts mit dem coronainfizierten Regierungschef Boiko Borissow.

Begrenzt auf maximal 30 Personen wurden ab Donnerstag auch Teilnehmer an Konferenzen, Kongressen und Seminaren. Für Restaurants, Cafés und Konditoreien gelten strengere Corona-Regeln. Zwischen den Rückenlehnen der Stühle an zwei Nachbartischen muss es einen Mindestabstand von 1,5 Metern geben. An einem Tisch dürfen jetzt maximal sechs Kunden sitzen. Organisierte Ausflüge sowie Gruppenbesuche von Sehenswürdigkeiten sind verboten.

Ärzte und Krankenschwestern riefen am Mittwochabend mit eingeschalteten Handy-Lampen vor Krankenhäusern mit Corona-Stationen in Sofia die Bulgaren auf, die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus einzuhalten. An der Aktion beteiligten sich auch Mitarbeiter des Notfalldienstes der Hauptstadt. Die Zahl der Coronainfizierten in den Klinikteams nimmt kontinuierlich zu. Bis Donnerstag waren es insgesamt 2087 Fälle. Vielerorts gibt es Personalmangel.

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist seit einer Woche in Bulgarien auch im Freien wieder obligatorisch, wenn ein Corona-Abstand nicht eingehalten werden kann. Maskenpflicht gilt seit Monaten in geschlossenen, gemeinschaftlich genutzten Räumen wie etwa Supermärkten, Apotheken, Banken und Behörden sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.