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Bulgarien lockert Teil-Lockdown - Lokale bleiben zu

·Lesedauer: 2 Min.

SOFIA (dpa-AFX) - Bulgarien hat einen seit zwei Monaten geltenden Teil-Lockdown weiter gelockert. Einkaufs-, Fitness- und Sportzentren sowie Tanzschulen haben seit Montag unter Corona-Auflagen wieder geöffnet. Mittelschulen und Gymnasien sollen ab Donnerstag stufenweise den Präsenzunterricht wieder aufnehmen. Ein außerordentlich guter Trend sei, dass die Zahl der Corona-Genesenen um das Zehnfache die der Neuinfektionen übersteige, erläuterte Gesundheitsminister Kostadin Angelow bei einer Tagung mit Regierungschef Boiko Borissow. Binnen 24 Stunden gab es am Sonntag amtlichen Angaben zufolge 1449 genesene Corona-Patienten bei lediglich 130 gemeldeten Neu-Ansteckungen.

Einkaufszentren lockten Kunden mit Sonderangeboten in den Geschäften an. Minderjährige dürfen nur in Begleitung einer volljährigen Person hinein. Kunden müssen eine Nase-Mund-Maske tragen - ein Schal oder Schild ist nicht mehr als Corona-Schutz zugelassen. In manchen Geschäften trug das Personal die Schutzmaske nicht richtig, so dass sie die Nase kaum bedeckte.

Trotz Protesten der Gastronomie bleiben in Bulgarien die Lokale bis 1. März weiter zu, nur Liefer- und Abholservice ist erlaubt. Geöffnet sind seit Ende Dezember Restaurants in Hotels - allerdings nur für Hausgäste. Seit dem 29. Januar ist ein negativer PCR-Test Voraussetzung für die Einreise nach Bulgarien. Die Tourismusbranche und insbesondere die Wintersportgebiete kritisieren diese Maßnahme als geschäftsschädigend. Im Skiort Bansko soll es bereits erste Stornierungen geben, die die Branche auf die PCR-Tests zurückführt.

In dem EU-Land durften seit Ende November wegen der Corona-Pandemie nur bestimmte Geschäfte wie Supermärkte, Apotheken, Banken oder Tankstellen öffnen. Die Zahl der als infiziert geltenden Menschen ist bei einer Bevölkerung von 6,9 Millionen aktuell auf 22 651 zurückgegangen. Vor einer Woche hatte es noch fast 27 000 aktive Corona-Fälle gegeben. Seit Beginn der Pandemie starben in dem Land 9045 mit dem Coronavirus infizierte Menschen.