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Buchrezension – Thorsten Polleit „Der Antikapitalist“

Alexandra Kons
·Lesedauer: 3 Min.

Thorsten Polleit ist seit April 2012 Chefvolkswirt der Degussa, Europas größtem Edelmetallhandelshaus. Überaus interessant ist, dass Thorsten Polleit zuvor 15 Jahre lang im internationalen Investment-Banking tätig war. Außerdem ist er seit dem Jahr 2014 Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth.

Thorsten Polleit wurde mit dem O.P. Alford III Prize in Libertarian Scholarship ausgezeichnet. Er ist Adjunct Scholar am Ludwig von Mises Institute, Auburn, Alabama, USA, und Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Er ist selbst als Investor aktiv und berät institutionelle Investoren. Ganz nebenbei ist Thorsten Polleit auch Autor. Und diesmal widmen wir uns seinem Buch „Der Antikapitalist: Ein Weltverbesserer der keiner ist“.

Der Antikapitalist

In Thorsten Polleits Buch „Der Antikapitalist: Ein Weltverbesserer der keiner ist“ geht es unter anderem um die Unterscheidung zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Fundiert berichtet der Autor, wie welcher Begriff zu definieren ist. Ferner geht es intensiv um die Frage, warum es eine stärker werdende Strömung der „Antikapitalisten“ gibt. Besondere Aufmerksamkeit lenkt Thorsten Polleit auch auf die Erörterung aktueller sozialistischer Strömungen und deren Bedeutung für die finanzielle Freiheit des Einzelnen. Und es geht auch um die älteste Kryptowährung Bitcoin:

„Viele Bitcoin-Befürworter hoffen, dass die Cybereinheit sich weltweit als Geld durchsetzen wird, dass sie quasi ohne amtliche Erlaubnis den Staaten das Handwerk legt und zum Weltgeld aufsteigt: Die Menschen verwenden für ihre Transaktionen das Zahlungsmittel Bitcoin und entziehen sich auf diese Weise dem Blickfeld und dem Zugriff des Staates. Dem Staat wird die Besteuerungsmöglichkeit entzogen. Er trocknet finanziell aus, ist in seiner bisherigen Form als Räuber und Zwangsumverteiler nicht mehr durchführbar und verschwindet von der Bildfläche.“

Allerdings führt Thorsten Polleit auch an, dass die Anonymität von finanziellen Transaktionen für eine freie Volkswirtschaft nicht förderlich sind.

Bitcoin: Ein Bild von BeInCrypto.com
Bitcoin: Ein Bild von BeInCrypto.com

Wie sähe die Welt aus, gäbe es einen freien Markt für Geld?

In dem Buch dreht sich Vieles um die Frage, wie könnte ein freier Markt aussehen? Aber auch, welche Vorteile der freie Markt für die Individuen mit sich bringt. In diesem Kontext gilt es natürlich auch zu erörtern, wie frei Währungen sind. Und, welche Währungen auf dem freien Markt konkurrieren, bzw. sich durchsetzen würden.

„Aus der Geldtheorie wissen wir, dass die natürlichen Kandidaten im Wettbewerb um die Geldfunktion Sach- beziehungsweise Edelmetalle sind, allen voran Gold und Silber; mit Blick auf die technologischen Neuerungen wäre prinzipiell auch eine Kryptowährung denkbar. Dass ein freier Markt für Geld problemlos funktionieren würde – so reibungslos wie der Markt für Armbanduhren, Urlaubsreisen, Fährräder oder Wohnhäuser –, steht außer Frage.“

Für alle, die mehr über freie Märkte, die Geschichte des Geldes und libertäre Thesen von Rothbard bis Mises lesen möchten!

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