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BSH profitiert von Corona und baut Belegschaft aus

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Europas größter Hausgerätehersteller BSH hat in der Corona-Krise Rekordzahlen vorgelegt. Auch weil die Menschen vergangenes Jahr häufiger zu Hause waren, kauften sie mehr Geräte des zu Bosch gehörenden Unternehmens. Trotz eines Einbruchs während der ersten Welle im Frühjahr und negativer Währungseffekte stieg der Jahresumsatz um gut 5 Prozent auf 13,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Corona habe dabei geholfen, sagte Finanzchef Gerhard Dambach.

Auch für das laufende Jahr ist er optimistisch. Die Entwicklung machte sich auch bei der Zahl der Beschäftigten bemerkbar: Während viele Industrieunternehmen zuletzt Jobs abbauten, wuchs die Belegschaft bei BSH um rund 1800 auf 60 000. In Deutschland wurden rund 500 Stellen neu geschaffen.

Besonders stark stieg die Nachfrage laut Dambach unter anderem nach Kaffeevollautomaten sowie in einigen Märkten nach größeren Kühlschränken, Geschirrspülern und Wäschetrocknern. Bei Geschirrspülern sieht das Unternehmen großes Potenzial gerade in China. Dort hätten erst zwei Prozent der Haushalte ein solches Gerät.

In Deutschland will BSH noch im laufenden Jahr Geräte wie Waschmaschinen auch zur Miete anbieten. In diesem Service, den es bereits in den Niederlanden gibt, erwartet das Unternehmen zweistelliges Wachstum. Zum Ergebnis nennt BSH keine konkreten Zahlen, operativ habe man aber so viel verdient wie nie zuvor, sagte Dambach. Zu BSH - früher Bosch-Siemens <DE0007236101> Hausgeräte - gehören unter anderem die Hausgerätemarken Siemens, Bosch, Neff und Gaggenau.