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Bruchhagen setzt auf Bundesliga-Spannung

Bruchhagen setzt auf Bundesliga-Spannung
Bruchhagen setzt auf Bundesliga-Spannung

Für den langjährigen Bundesliga-Spitzenfunktionär Heribert Bruchhagen ist mehr Spannung im Titelrennen im deutschen Fußball-Oberhaus mehr wert als erfolgreiche deutsche Vertreter in der Champions League. "Mir macht es überhaupt nichts aus, wenn der FC Bayern diesen Champions-League-Schwindel nicht mitmacht oder frühzeitig ausscheidet", sagte der 74-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagausgabe).

Bruchhagen stellt klar: "Eine packendere Bundesliga ist für mich als Fan immer noch werthaltiger als eine besonders gute Rolle der deutschen Vereine in der Champions League." Dass Rekordchampion Bayern München die Chance auf die elfte Meisterschaft hat, habe nicht unbedingt etwas mit dem Verteilungsschlüssel der Medienerlöse der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu tun.

"Man kann heute nicht mehr plakativ sagen, dass der Erste zu viel und der Letzte zu wenig bekommt. Stellen Sie sich mal einen Kuchen mit 36 Stücken vor, die natürlich nicht gleichgroß sind. Weil der Radius des Kuchens aber immer größer wurde, sind die Stücke auch zum Rand hin enorm angewachsen. Das hat die Unterschiede im Wettbewerb entscheidend verstärkt", so Bruchhagen, der unter anderem über viele Jahre bei Eintracht Frankfurt als Manager und Vorstands-Chef gearbeitet hat und auch im DFL-Vorstand tätig gewesen war.

Bruchhagen drückt Bayern-Verfolger BVB im Titelendspurt die Daumen. Er habe "immer noch die Hoffnung, dass es Borussia Dortmund schafft. Weil das einfach für das Produkt Bundesliga gut und wichtig wäre. Das ist meine Hoffnung ? ich glaube aber, dass Bayern beide Spiele gewinnen wird".

Im Abstiegskampf sieht Heribert Bruchhagen den FC Schalke 04 und Hertha BSC auf dem direkten Weg in die 2. Bundesliga. "Wir brauchen uns auch nicht in die Tasche zu lügen: Es spricht viel dafür, dass es Schalke erwischt. Es wird hart, in der Bundesliga zu bleiben", meinte Bruchhagen, der 1989 seine Manager-Karriere bei den Königsblauen begann.

Dass statt der beiden großen Traditionsklubs nach aktueller Zweitliga-Tabelle der SV Darmstadt 98 und der 1. FC Heidenheim künftig erstklassig sein können, verlangt ihm Respekt ab. Gleichzeitig betont Bruchhagen: "Sie werden das eine Jahr oder vielleicht auch ein zweites Jahr genießen. Aber sie sind keine Bundesligisten und werden sich nicht halten können. Ich will Schalke und den Hamburger SV in der Bundesliga sehen. Und auch Hertha BSC, das jetzt eine große Krise hat, die werden wieder zurückkehren in die Bundesliga, sollten sie jetzt absteigen."