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Britische Regierung plant Reform des Gesundheitsdienstes

·Lesedauer: 1 Min.

Der staatliche Gesundheitsdienst NHS ist chronisch unterfinanziert. Johnson will mit der Reform unter anderem die Schließung von Krankenhäusern verhindern.

Johnson will mehr Kontrolle über das chronisch unterfinanzierte staatliche Gesundheitssystem. Foto: dpa
Johnson will mehr Kontrolle über das chronisch unterfinanzierte staatliche Gesundheitssystem. Foto: dpa

Die britische Regierung plant Berichten zufolge eine umfassende Reform des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS. Diese soll den Ministern mehr Befugnisse und Kontrolle beschaffen, wie unter anderem die „Times“ und die BBC unter Berufung auf ein internes Dokument berichteten.

Damit sollen Politiker unter anderem die Schließung von Krankenhäusern verhindern oder gesundheitspolitische Maßnahmen durchsetzen können - etwa die Zugabe von Fluorid zum Leitungswasser zum Schutz der Zähne oder die Markierung von Lebensmitteln mit Gesundheitszertifikaten.

Die Regierung von Premier Boris Johnson will damit Teile einer Gesundheitsreform von Ex-Premier David Cameron aus dem Jahr 2012 zurückdrehen, die mehr Wettbewerb mit dem privaten Gesundheitssektor mit sich gebracht hatte.

Den Berichten zufolge will Johnson auch deshalb mehr Kontrolle über das chronisch unterfinanzierte staatliche Gesundheitssystem, da er für dieses im Zusammenhang mit dem Brexit große - teilweise unhaltbare - Versprechen gemacht hatte.

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