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Britische Friseure fürchten weiteren Azubi-Rückgang wegen Corona

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Wegen der Corona-Pandemie warnt der britische Friseurverband vor einem weiteren Rückgang bei den Ausbildungszahlen. Salons durften nach Monaten im Lockdown nur mit reduzierter Kapazität öffnen. Deshalb könnten es sich viele Friseure nicht leisten, junge Menschen einzustellen, die zunächst nicht zum Verdienst beitragen, sagte der Chef des Verbands National Hair and Beauty Federation (NHBF), Richard Lambert, der BBC.

Zudem sei er besorgt, dass das Handwerk nicht mehr als geeigneter Beruf angesehen werde. Schulen würden den Wert der akademischen Ausbildung betonen, sodass viele Schulabgänger lieber an die Universität gingen, als einen praktischen Beruf zu ergreifen.

Die Zahl der Friseur-Azubis ist im größten Landesteil England in den vergangenen Jahren deutlich gesunken: Fingen 2016 nach NHBF-Angaben noch 15 450 junge Menschen eine Ausbildung an, waren es im Geschäftsjahr 2019/20 - also vor Beginn der Pandemie - nur noch rund 7000. Der Verband erwartet für dieses Jahr ein erneutes Minus von 30 bis 50 Prozent. Die Regierung bietet allen Betrieben, die vor dem 30. September neue Azubis einstelen, einen Anreiz von 3000 Pfund (rund 3500 Euro).

Lambert fürchtet langfristige Folgen. Die Erfahrung aus anderen Branchen wie dem Baugewerbe zeige, dass eine Azubi-Lücke über Jahrzehnte hinweg nicht geschlossen werden könne. Dennoch bietet die Pandemie nach Ansicht des Verbandschefs auch einen Hoffnungsschimmer für die Branche. "Die Leute schätzen ihre Friseure jetzt viel mehr. Nachdem sie versucht haben, sich selbst zu Hause die Haare zu schneiden, haben sie gemerkt, dass es eine viel qualifiziertere Arbeit ist, als sie dachten", sagte Lambert.

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