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Briten vor Klimakonferenz: Erhebliche Differenzen bleiben

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Keine 100 Tage vor der UN-Weltklimakonferenz in Glasgow ist nach Worten des designierten Präsidenten Alok Sharma der Weg zu einer Einigung noch weit. "Es gibt immer noch erhebliche Differenzen, die bestehen bleiben", sagte Sharma am Montag nach einem zweitägigen Vorbereitungstreffen mit Vertretern aus Dutzenden Ländern in London. "Wir sind enger zusammengerückt. Dennoch sind wir bei diesen lebenswichtigen Fragen noch nicht nah genug beinander." Vor der COP26 in der schottischen Großstadt gebe es noch viel zu tun.

In Glasgow soll im November die Weltklimakonferenz stattfinden, nachdem sie im vergangenen Jahr wegen der Pandemie verschoben worden war. Das Treffen gilt als wichtiger Meilenstein, um Vereinbarungen über die konkrete weitere Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu treffen.

Bei den Beratungen in London ging es vor allem darum, wie die Klimakonferenz im Herbst zu Erfolgen führen kann. Dabei stand vor allem die konkrete Umsetzung von Maßnahmen im Mittelpunkt, um das 1,5-Grad-Klimaziel noch zu erreichen. Deutschland kommt dabei zusammen mit Kanada die Aufgabe zu, die Klimafinanzierung für Entwicklungsländer zu verbessern und einen Plan für die Bereitstellung von 100 Milliarden Dollar pro Jahr verhandeln. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth sagte, dass viele Länder des "globalen Südens" Klimaneutralität nur mit globaler Solidarität erreichen könnten.

Zentrales Ziel des Pariser Klimaabkommens ist es, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen sowie alles daran zu setzen, den Temperaturanstieg bereits bei 1,5 Grad zu stoppen. Viele Staaten haben zwar Ziele zur Reduzierung ihrer klimaschädlichen Emissionen verabschiedet, tun aber bislang nicht genug, um diese auch tatsächlich rechtzeitig zu erreichen.

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