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Brinkhaus: Erhebliche Anstrengungen wegen Corona nötig

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat Bürgerinnen und Bürger kurz vor der für Montag geplanten Zwischenbilanz von Bund und Ländern zum Teil-Lockdown in der Corona-Pandemie auf weitere harte Wochen eingestellt. Damit nicht wie bei europäischen Nachbarn deutliche schärfere Mittel wie Ausgangssperren, Schließungen von Geschäften und Massentests nötig seien, "müssen wir (..) in den nächsten Wochen erhebliche Anstrengungen unternehmen", schrieb der CDU-Politiker in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Brief an die Mitglieder der Unionsfraktion.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will zwei Wochen nach dem Start der für November angesetzten jüngsten bundesweiten Kontaktbeschränkungen an diesem Montag (14.00 Uhr) eine Zwischenbilanz ziehen. Die Bundesregierung hat bereits klar gemacht, dass sie angesichts der weiter steigenden Zahlen derzeit keinen Anlass für Lockerungen sieht.

Brinkhaus schrieb an die Abgeordneten von CDU und CSU, nach zwei Wochen Teil-Lockdown stelle man fest: "Der Trend bei Corona ist leider noch nicht durchbrochen." Ziel sei es, "von den hohen Zahlen runterzukommen - nicht nur, die Dynamik des Anstiegs abzuschwächen".

Dennoch müsse die Situation auch eingeordnet werden, betonte Brinkhaus: "Im europäischen Vergleich stehen wir noch relativ gut da." Besser seien nur wenige Länder wie Norwegen und Finnland, die aber auch eine deutlich geringere Bevölkerungsdichte hätten. Was die in Deutschland getroffenen Corona-Maßnahmen angehe, relativiere sich ebenfalls einiges bei einem Blick auf die teils deutlich schärferen Maßnahmen in den Nachbarstaaten.