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Brexit-Handelspakt: Premier Johnson telefoniert mit Kanzlerin Merkel

·Lesedauer: 1 Min.

Die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien kommen nicht richtig voran. Im Telefonat mit Merkel betonte Johnson, dass ein Deal für beide Seiten positiv sei.

Endspurt im Verhandlungsmarathon: Der britische Premier Boris Johnson hat am Sonntag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über den angestrebten Brexit-Handelspakt gesprochen. Johnson habe bei dem Telefonat am Sonntag betont, dass ein Deal für beide Seiten – Großbritannien und die Europäische Union – positiv wäre, sagte ein Regierungssprecher in London. Downing Street sei aber auch darauf vorbereitet, ohne Abkommen die Übergangsphase zu beenden.

Sehr ähnlich hatte sich Johnson bereits am Samstag in einem Telefonat mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geäußert. Vor allem bei den Themen Fischerei und Wettbewerbsbedingungen gebe es noch Klärungsbedarf, hatte der Premierminister betont.

Die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien kommen nicht richtig voran. Beide Seiten hatten erklärt, dass noch im Oktober ein Abkommen geschlossen werden müsse, um genug Zeit für die Ratifizierung zu haben. Johnson nannte den nächsten Donnerstag als Fristende, wenn der EU-Gipfel in Brüssel beginnt.

Bis dahin sind noch informelle Gespräche zwischen London und Brüssel in der belgischen Hauptstadt geplant. Aus EU-Sicht muss ein Abkommen bis zum 31. Oktober stehen. Ohne Einigung drohen nach der Übergangsphase im kommenden Jahr Zölle und Handelshemmnisse.