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Breitentauglichkeit Offener Immofonds gefährdet

Anleger sollten auch künftig die Möglichkeit haben, innerhalb eines Halbjahres Anteile Offener Immobilienfonds im Wert von maximal 30.000 Euro zurückgeben zu können, fordert Jens Wilhelm, Chief Investment Officer im Vorstand von Union Investment. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Sparer ihre Anteile hingegen nur noch einmal pro Jahr zurückgeben können, damit die Fonds ihre Liquidität besser managen können. „Die geplanten Regelungen gefährden die Breitentauglichkeit der Offenen Immobilienfonds“, sagt Wilhelm in der Börsen-Zeitung. „In der Konsequenz würde das Produkt für Neukunden seine hohe Attraktivität verlieren.“ Derweil will Union Investment die ungebrochen hohe Nachfrage nach Immobilien nutzen, um mehr Objekte im Ausland einzukaufen. Der europäische Markt soll jedoch nicht vernachlässigt werden. „Schwerpunkt sind für uns die USA, wo wir bereits 2012 ein Objekt in San Francisco gekauft haben“, sagt Wilhelm. Aber auch liquide Märkte in Asien, wie Japan oder Singapur, seien interessant. „Wir stellen seit ein bis zwei Jahren fest, dass der schon seit Jahren gemachten Ankündigungen vieler institutioneller Investoren, die Immobilienquote deutlich zu erhöhen, jetzt auch Taten folgen“, so Wilhelm. Dies gelte besonders für Versicherer und Pensionskassen. Der Assetmanager der Volks- und Raiffeisenbanken will dafür sein Angebotsspektrum erweitern und bereitet die Auflage eines Hotelfonds vor. „Hier lassen sich leicht höhere Anfangsrenditen als bei Bestandsobjekten erzielen“, erwartet der Experte. Insbesondere in den USA seien erste Projektentwicklungen vorstellbar.Darüber hinaus prüft das Unternehmen die Auflage von Immobilienkreditfonds. „Es gibt ein großes Interesse Institutioneller, über solche Fonds Fremdkapital sowohl im Bestands- als auch im Neugeschäft zu vergeben“, erläutert Wilhelm. Die Entscheidung über die Auflage solcher Fonds werde noch im laufenden Jahr fallen.(PD)

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