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Von Bredow-Werndl: Tierquälerei-Kritik "macht mich traurig"

von Bredow-Werndl bei der EM in Riesenbeck am Start (BEHROUZ MEHRI)
von Bredow-Werndl bei der EM in Riesenbeck am Start (BEHROUZ MEHRI)

Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl lassen öffentliche Kritiken am Umgang mit ihren Herzenstieren nicht kalt. "Sie beschäftigen mich und machen mich auch traurig", sagte sie im Interview mit dem SID im Vorfeld der Dressur-Europameisterschaften in Riesenbeck (5. bis 10. September).

Die Tierschutzorganisation PETA beispielsweise kritisierte bereits öffentlich den Gebrauch von Pferden als "Sportgeräte". Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 hatte außerdem die deutsche Fünfkämpferin Annika Zillekens (damals noch Annika Schleu) für Aufsehen gesorgt, als sie ihr zugelostes Pferd nach einer Verweigerung mit Sporen durch den Springparcours bringen wollte. Inzwischen wurde bekannt, dass das Springreiten aus dem Modernen Fünfkampf genommen wird.

Im "reinen" Reitsport entwickle sich der Umgang mit den Pferden laut von Bredow-Werndl aber durchaus zufriedenstellend: "Ich finde, der Reitsport erfährt gerade eine sehr positive Entwicklung. Der tägliche Weidegang wird zur Normalität, das feine Reiten wird mehr honoriert", sagte sie.

Ihr persönliches Ziel, den Tieren das größtmögliche Wohlbefinden zu gewähren, betonte die zweifache deutsche Meisterin zudem. Es sei ihr "sehr wichtig, dass es den Pferden gut geht und das gemeinsame Training beiden Seiten Spaß macht".