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Brandenburg wartet Bund-Länder-Treffen zu Beherbergungsverbot ab

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POTSDAM (dpa-AFX) - Die Brandenburger Landesregierung bleibt zunächst bei dem Beherbergungsverbot für Gäste aus Corona-Hotspots, verweist aber auf das Treffen am Mittwoch im Kanzleramt. "Wir warten das Gespräch der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten ab", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Simon Zunk am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Potsdam. Die Landesregierung habe Verständnis dafür, dass für viele das Beherbergungsverbot eine Belastung sei. Es gehe aber darum, angesichts massiv steigender Infektionszahlen die Mobilität zurückzufahren.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs beraten an diesem Mittwoch in Berlin unter anderem über das Übernachtungsverbot in Hotels oder Pensionen, wenn Urlauber aus einer mit Region mehr als 50 neuen Ansteckungen je 100 000 Einwohner nach sieben Tagen kommen und kein aktueller negativer Test vorliegt.

Am Montag hatte der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Brandenburg angekündigt, juristische Schritte gegen das coronabedingte Beherbergungsverbot zu prüfen. "Wir werden prüfen (...), dass wir eine einstweilige Verfügung für Brandenburg ansetzen gegen das Beherbergungsverbot", sagte Brandenburgs Dehoga-Hauptgeschäftsführer Olaf Lücke der Deutschen Presse-Agentur. Es sei nicht sinnvoll, wenn Gäste tagsüber eine Hochzeitsfeier feiern könnten, aber nicht übernachten dürften, wo sie niemanden ansteckten.