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Nach Brand auf Öltanker: Reederei will Sri Lanka 1,6 Mio. Euro zahlen

·Lesedauer: 1 Min.

COLOMBO (dpa-AFX) - Die Reederei eines Öltankers, der rund eine Woche lang vor Sri Lanka gebrannt hat, will der sri-lankischen Regierung 340 Millionen Rupien (rund 1,6 Milliarden Euro) für die Löscharbeiten zahlen. Aus deren Sicht ist das zu wenig, hieß es am Donnerstag aus dem Justizministerium des südasiatischen Inselstaats. Allein für die Löscharbeiten mit Luftwaffe und Marine solle die Firma 100 Millionen Rupien (rund 464 000 Euro) mehr zahlen. Dazu käme ein noch nicht festgelegter Betrag für die verursachte Meeresverschmutzung.

Sri Lankas für Meeresschutz zuständige Behörde berechne zurzeit das Ausmaß der Verschmutzung. Ein Gericht müsse in einem ab kommender Woche beginnenden Verfahren entscheiden, wie hoch die entsprechenden Kosten seien.

Im Maschinenraum des in Panama registrierten Ölfrachters "New Diamond" hatte es vor drei Wochen eine Explosion und anschließend einen Brand gegeben. Dabei lief Treibstoff aus dem Benzintank des Schiffs aus, hieß es von der für Meeresschutz zuständigen Behörde. Von den 270 000 Tonnen geladenem Öl sei aber nichts ins Meer gelangt. Das Schiff sollte das Öl von Kuwait nach Indien bringen.

Zurzeit dümpelt der Frachter an Schlepper-Schiffen befestigt auf dem Meer. Sri Lanka habe die Reederei des Frachters aufgefordert, diesen in einen Hafen zu bringen - nicht aber nach Sri Lanka, hieß es vom Justizministerium. Sri Lanka wolle das Öl nicht selbst von dem Tanker abpumpen, weil das Land keine geeigneten Raffinerien für das Öl oder Lagermöglichkeiten habe. Das Leck am Benzintank sei inzwischen geflickt.