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Wie ein Branchenwechsel gelingt

·Lesedauer: 2 Min.

Hamburg (dpa/tmn) - Auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten, oder schlichtweg nach einem Job, kann ein Branchenwechsel die Lösung sein.

Denn in manchen Bereichen schwindet der Bedarf, in anderen Branchen wächst er. Das lebenslange Arbeiten im selben Betrieb und Bereich entspricht also immer seltener beruflichen Biografien.

Kompetenzen und Erfolge branchenübergreifend formulieren

Karriereberaterin Nane Nebel gibt in einem Blog-Beitrag bei Xing Tipps, wie der Wechsel in eine andere Branche klappen kann. Sie rät Bewerbern unter anderem, den Lebenslauf zu generalisieren. Also Fachbegriffe und Titelbezeichnungen einer Branche in eine allgemeinverständliche Sprache zu übersetzen.

Ziel sei es, dem Leser zu zeigen, dass der eigene Erfahrungsschatz unabhängig von der Branche und dem jeweiligen Unternehmen bestehe, so Nebel. Man sollte also mehr Kompetenzen herausstellen, die branchenübergreifend gefragt sind.

Es gehe auch darum, auf Erfolge und Erfahrungen hinzuweisen, die jenseits einer bestimmten Branche gefragt sind. So können Bewerber ihren Nutzen für den künftigen Arbeitgeber herausstellen. Auch eine andere branchenübergreifende Perspektive auf bestimmte Arbeitsbereiche kann von Vorteil sein.

Flexibel bei der Suche und im Arbeitsalltag sein

Zudem sollten Bewerber ihre Flexibilität unterstreichen und diese möglichst anhand von Beispielen aus dem vorherigen Job belegen. Nane Nebel nennt Beispiele, dass jemand sich etwa schnell in neue Aufgaben eingearbeitet hat oder in kurzer Zeit komplexe Themen erfasst.

Flexibilität können Bewerber auch durch die Bereitschaft, im Homeoffice zu arbeiten oder eine Fortbildung zu besuchen, zeigen. Und: Auch bei der Suche sollte man flexibel sein. Fallen im alten Berufsfeld insgesamt Arbeitsplätze weg, setzen Bewerber besser auf gut laufende Branchen, wo Personal gesucht wird.

Selbstverständlich ist es auch einfacher, einen neuen Job zu finden, wenn Bewerber bei der Suche flexibel in Bezug auf die Region und Unternehmensgröße sind, so Nebel.

Häufig können branchenfremde Bewerber ihre Chancen erhöhen, wenn sie sich initiativ bei Unternehmen melden. Denn dann geht die eigene Bewerbung nicht in der Flut der Anschreiben unter. Oft bleibt dann auch der unmittelbare Vergleich mit anderen Kandidaten aus, die vielleicht schon lange in der Branche arbeiten.

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