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Bradley Cooper: Sein Maskenbildner entschuldigt sich für seine Nasenprothese

Bradley Cooper (48) stellte beim Filmfestival in Venedig seinen Film 'Maestro' vor. Der Regisseur und Hauptdarsteller stand allerdings nicht im Mittelpunkt der Berichte, denn sein Maskenbildner Kazu Hiro (54) nahm die Premiere zum Anlass für eine Entschuldigung.

Was für eine Nase!

Wir erinnern uns. Als vor einigen Wochen der Trailer zum Film erschien, war die Aufregung groß, denn dem Amerikaner war eine Nasenprothese verpasst worden, um den jüdischen Dirigenten Leonard Bernstein darzustellen. Das wiederum brachte viele auf, denn eine übertrieben große Nase, um einen Juden darzustellen, ist ein gängiges antisemitisches Klischee. Da sei nun aber gar nicht die Intention gewesen, erzählte der Make-up-Artist, de sich bei der Pressekonferenz entschuldigte.

Bradley Cooper sollte 'Lenny' so echt wie möglich darstellen

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Bradley Cooper, der hier nicht nur Regie, sondern auch die Titelrolle spielt, sollte gleich als der berühmte Komponist ('West Side Story') zu erkennen sein. "Es tut mir leid, wenn ich die Gefühle einiger Leute verletzt habe. Ich wollte Lenny so echt wie möglich darstellen", betonte Kazu Hiro. "Er ist fotogen und ein großartiger Mensch, wir wollten diesen Look respektieren und lieben. Wir haben mehrere verschiedene Tests gemacht. Das war unsere (einzige) Absicht."

Bild: Janet Mayer/INSTARimages/Cover Images

Bernsteins Kinder hatten die Nasenprothese auch gleich beim aufkommenden Shitstorm verteidigt. "Er hat sich entschieden, uns während des gesamten Prozesses einzubeziehen", betonte Jamie Bernstein laut dpa in Venedig ihre Solidarität mit dem Filmemacher. "Es war unglaublich berührend, dass Bradley sich so viel Mühe gegeben hat, uns nicht nur einzubeziehen, sondern diese Geschichte so authentisch wie möglich zu erzählen." Bradley Cooper konnte sich dann beim Festival über sieben Minuten Standing Ovation freuen.