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BP will Verurteilung wegen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko abwenden

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New Orleans (dapd). Der britische Ölkonzern BP (London: BP.L - Nachrichten) hat einen US-Richter aufgefordert, von einer Verurteilung des Unternehmens wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im April (Paris: FR0004037125 - Nachrichten) 2010 abzusehen.

BP reichte am Freitagabend eine Klage ein und bat Bundesrichter Carl Barbier zu berücksichtigen, dass Hunderttausende Barrel Öl von Konzernmitarbeitern abgefangen worden seien, bevor die Flüssigkeit in den Golf von Mexiko strömen konnte. Den Angaben zufolge konnten die Arbeiter mehr als 810.000 Barrel rechtzeitig abfangen und entweder verbrennen oder mit Schiffen abtransportieren.

Überdies wollen BPs Anwälte vor Gericht beweisen, dass die Schätzung des Ausmaßes der Umweltkatastrophe durch die US-Regierung zu hoch ausgefallen sei. Dies sei der erste Schritt von BP in diese Richtung, teilte Konzern-Sprecher Scott Dean mit.

Die US-Regierung schätzt, dass nach dem Untergang der BP-Förderplattform "Deepwater Horizon" Hunderte Millionen Liter Öl freigesetzt wurden. Der Prozess gegen BP soll am 25. Februar beginnen. In einer ersten Phase sollen die Ursachen der Explosion im April 2010 untersucht werden. In der zweiten Phase geht es anschließend um den Einsatz, bei dem das Austreten des Öls aus dem Bohrloch gestoppt werden sollte.

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