Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 16 Minuten
  • DAX

    12.264,78
    +36,86 (+0,30%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.358,10
    +15,54 (+0,46%)
     
  • Dow Jones 30

    29.260,81
    -329,60 (-1,11%)
     
  • Gold

    1.643,30
    +9,90 (+0,61%)
     
  • EUR/USD

    0,9619
    +0,0007 (+0,08%)
     
  • BTC-EUR

    20.936,88
    +810,19 (+4,03%)
     
  • CMC Crypto 200

    459,61
    +26,51 (+6,12%)
     
  • Öl (Brent)

    77,86
    +1,15 (+1,50%)
     
  • MDAX

    22.536,44
    +86,07 (+0,38%)
     
  • TecDAX

    2.684,34
    +30,24 (+1,14%)
     
  • SDAX

    10.655,95
    +148,04 (+1,41%)
     
  • Nikkei 225

    26.571,87
    +140,32 (+0,53%)
     
  • FTSE 100

    7.012,71
    -8,24 (-0,12%)
     
  • CAC 40

    5.797,29
    +27,90 (+0,48%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.802,92
    -65,00 (-0,60%)
     

Bovenschulte fordert Auszahlung einer zweiten Energiepreispauschale

BERLIN (dpa-AFX) - In der Debatte um weitere Entlastungen hat sich der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) für die Auszahlung einer zweiten Energiepreis-Pauschale noch in diesem Jahr ausgesprochen. Zwar sei auch die zum selben Zweck von der Bundesregierung geplante Reform des Wohngeldes richtig, sagte Bovenschulte der "Welt", die Maßnahme greife aber frühestens im nächsten Jahr. "Wir müssen den Menschen aber schon jetzt unter die Arme greifen, beispielsweise durch eine Direktzahlung noch in diesem Jahr an jeden Erwachsenen und jedes Kind, auch an Studierende und Rentnerinnen und Rentner". Als Größenordnung "für eine solche Energiepauschale II" nannte er eine Summe von 300 Euro pro Person.

Der Bremer Senatschef sprach sich zudem für die Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets für den öffentlichen Personennahverkehr als Nachfolgeregelung für das 9-Euro-Ticket aus. "Wenn die Preise steigen und vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen besonders belastet werden, darf der Staat sie nicht alleine lassen." Dazu gehöre auch - gerade angesichts der hohen Energiepreise - günstige Mobilität. "Ich sehe deshalb den Bund in der Pflicht, eine Nachfolge-Regelung für das 9-Euro-Ticket zu finden. Beispielsweise ein 365-Euro-Jahresticket", betonte er.