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Bosch-Tochter Aleo Solar weitet Verluste aus

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Prenzlau/Oldenburg (dapd). Die angeschlagene Bosch (BSE: BOSCHL.BO - Nachrichten) -Tochter Aleo Solar ist im vergangenen Jahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird für 2012 voraussichtlich bei 74 Millionen Euro liegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Prenzlau mitteilte. Im Jahr 2011 war es ein Minus von 30,5 Millionen Euro.

Der Hersteller von Solarmodulen und Solarstromspeichern hatte bereits in der vergangenen Woche einen Umsatzeinbruch für das vergangene Jahr mitgeteilt. Vor allem als Folge des Preisverfalls in der darbenden Solarbranche sackten die Erlöse im Jahresvergleich um 39 Prozent auf rund 280 Millionen Euro ab.

Ungeachtet des schlechten Geschäfts droht Aleo Solar (Xetra: A0JM63 - Nachrichten) aber offenbar nicht die Pleite. Die Firma hatte bereits mitgeteilt, dass ihre Finanzierung durch einen Kredit der Mutter Bosch weiterhin gesichert sei. Bei Bosch hatten hohe Verluste in der Solarsparte 2012 ein tiefes Loch in die Bilanz gerissen.

Die deutsche Solarbranche steckt tief in der Krise und macht dafür vor allem Billigkonkurrenz aus China verantwortlich. Zahlreiche Firmen gingen bereits in die Insolvenz.

dapd