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Borchardt-Chef: „Die Sperrstunde kommt zur Unzeit“

·Lesedauer: 1 Min.

Der Berliner Unternehmer und Betreiber des berühmten Berliner Restaurants Borchardt, Roland Mary, hat kein Verständnis für die Sperrstundenregelung in der Hauptstadt.

„Die Virenkonzentration steigt doch nicht, nur, weil es 23 Uhr ist“, sagte der Restaurantbetreiber Roland Mary der WirtschaftsWoche. In einem Restaurant wie dem Borchardt würden die Gäste auf ihren Plätzen sitzen bleiben, die Hygiene- und Abstandsregeln „strikt eingehalten“. Doch fehle dem Borchardt durch die Sperrstunde „eine ganze Runde“.

Um 22 Uhr müssten spätestens die letzten Bestellungen aufgenommen werden, „um die Gäste nicht am Ende mit dem Teller in der Hand vor die Tür zu setzen.“ Die Sperrstunde komme „jetzt zur Unzeit, nicht nur, weil sie nichts bringt mit Blick auf die Infektionszahlen, sondern weil sie die Leute auch wieder verunsichert.“

Für ihn würden die aktuellen Regelungen „zu willkürlich und aktionistisch“ wirken. Es sei fraglich, wie viele Bar- und Restaurantbetreiber den Winter überleben würden: „Kommt es zum zweiten Lockdown, sehe ich schwarz für viele Kolleginnen und Kollegen“. Deshalb hoffe er, „dass die Politik mit Maß vorgeht“.

Von der Regierung wünscht er sich weitere finanzielle Unterstützung. Die Mehrwertsteuersenkung, die er nicht an seine Gäste weitergebe, sei „hilfreich, um die Verluste aus dem Frühjahr zumindest etwas auszugleichen“. Deshalb hoffe er, dass es bei der Mehrwertsteuersenkung „zumindest für die Gastronomiebranche eine Verlängerung gibt“. „Das würde dann auch helfen, um besser über den Winter zu kommen“, erklärte Mary.

Mehr zum Thema: Das gesamte Interview mit Roland Mary lesen Sie hier.