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Vor der Booster-Impfung: Wann ein Antikörpertest sinnvoll ist und was er aussagt

Die Omikron-Booster sind da. Reicht der eigene Immunschutz noch aus? - Copyright: Steve Pfost/Newsday RM via Getty Images
Die Omikron-Booster sind da. Reicht der eigene Immunschutz noch aus? - Copyright: Steve Pfost/Newsday RM via Getty Images

Der Herbst hat angefangen und mit ihm steigen erneut die Corona-Zahlen. Helfen soll der neue Omikron-Impfstoff. Doch ist ein Booster bereits sinnvoll oder reicht der Immunschutz noch aus? Um das herauszufinden, hilft ein Antikörpertest.

Der Immunschutz vor dem Coronavirus nimmt von Monat zu Monat ab. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt daher eine Booster-Impfung nach einem Mindestabstand von sechs Monaten zur letzten Impfung oder Infektion. Viele sind verunsichert, ob der eigene Immunschutz noch ausreicht und greifen vor einer Impfung lieber zum Antikörpertest.

Empfohlen werden könne ein Antikörpertest vor einer Impfung jedoch nicht pauschal, so Experten. Zwar kann laut dem Vorsitzenden des Berufsverbandes Deutscher Laborärzte, Andreas Bobrowksi, ein Antikörpertest Klarheit über den Immunschutz verschaffen, das RKI rät jedoch weiterhin von einem Test vor einer Impfung ab. Demnach sei noch nicht genau bekannt, ab welchem Antikörperwert ein ausreichender Immunschutz vorliegt, so die Erklärung. Bisher gebe es zu den Grenzwerten nur Schätzungen.

Auch wer einen hohen Antikörperspiegel hat, muss keine Angst vor dem Impfen haben

Bei einem Antikörpertest werden meist die IgG-Antikörper (Immunglobulin G) untersucht. Diese werden im WHO-Standard BAU/ml angegeben. BAU steht für Binding Antibody Units. Bobrowski zufolge bietet ein Wert unter 21,8 BAU/ml keinen messbaren Schutz mehr. "Nach meiner Einschätzung ist ein Wert von 500 so hoch, dass man nicht sofort eine Drittimpfung benötigt", so der Laborarzt zu dem Reportagemagazin "Geo".

Klar ist auch: Wer sich trotz hohem Antikörperspiegel erneut impfen lässt, müsse mit keinen Schäden rechnen, so das RKI. Auch bei einem niedrigen Wert muss nicht in Panik geraten werden. Der Schutz vor einer schweren Erkrankung bleibt auch hier in den meisten Fällen hoch. Eine Auffrischung wird trotzdem zeitnah empfohlen.

kh