Blogs auf Yahoo Finanzen:

Boeings Dreamliner nach Pannenserie auf dem Prüfstand

AKTUELLER KURS

SymbolKursVeränderung
BA127,570,35

Washington (dapd). Das modernste Modell des Airbus (Paris: NL0000235190 - Nachrichten) -Rivalen Boeing, der sogenannte Dreamliner, muss nach der jüngsten Pannenserie auf den Prüfstand. Die US-Luftfahrtbehörde FAA ordnete am Freitag an, alle kritischen Systeme der Boeing (NYSE: BA - Nachrichten) 787 unter die Lupe zu nehmen. Nach ersten Erkenntnissen deute aber nichts in den gesichteten Daten darauf hin, dass die Maschine unsicher sei, sagte FAA-Chef Michael Huerta. Dennoch zeigte er sich besorgt über die Zwischenfälle wie ein Treibstoffleck und einen Batteriebrand, die diese Woche für Schlagzeilen sorgten.

Überprüft werden sollen das Design, die Fertigung und die Montage der betreffenden Systeme, wie die Behörde erklärte. Der erst 2011 in Dienst gestellte Dreamliner setzt stärker als andere moderne Linienmaschinen auf elektronische Steuerung, ist aus besonders leichtem Werkstoffen konstruiert, daher spritsparend und hat als erstes Boeing-Modell wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterien.

Ein Unternehmenssprecher versicherte, Boeing kooperiere mit der FAA und habe absolutes Vertrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit der 787. In Zusammenarbeit mit der Behörde und den Kunden werde den Anfangsschwierigkeiten auf den Grund gegangen.

Ähnliche Anlaufschwierigkeiten wie mit der Boeing 777

Schon 2012 waren mehrmals technische Probleme beim Dreamliner gemeldet worden. Diese Woche berichtete dann die japanische Fluglinie All Nippon Airways (ANA) von Zwischenfällen: Am Montag geriet in einer leeren Maschine auf dem Rollfeld des Flughafens von Boston eine Reservebatterie in Brand. Tags darauf verzögerte ein Treibstoffleck den Start einer anderen 787. Am Freitag meldete ANA dann den Austritt einer kleinen Menge Öl bei einer Maschine und eine gesprungene Cockpitscheibe bei einer anderen in Japan.

Die Probleme bei der 787 sind nach Darstellung von Boeing nicht schlimmer als die Kinderkrankheiten der 777 Mitte der 90er Jahre. Und dieser Typ ist inzwischen ein Verkaufsschlager. Von den mittelgroßen Dreamlinern hat Boeing seit Ende 2011 bereits 50 Stück ausgeliefert, fast 800 weitere sind bestellt. Um den Nachfragestau abzubauen, will das Unternehmen die Fertigung bis Ende des Jahres von derzeit fünf auf zehn Maschinen im Monat ausbauen.

© 2013 AP. All rights reserved

Meistgelesene Artikel - Yahoo Finanzen

  • Albig fordert Sonderabgabe von allen Autofahrern
    Albig fordert Sonderabgabe von allen Autofahrern

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig will die deutschen Autofahrer über eine Sonderabgabe für den Unterhalt von Straßen zur Kasse bitten. «Am Ende werden wir in irgendeiner Form alle Nutzer heranziehen müssen», sagte der SPD-Politiker der Zeitung «Die Welt» (Dienstag).

  • Sparda Bank in Baden-Württemberg streicht Überziehungszinsen
    Sparda Bank in Baden-Württemberg streicht Überziehungszinsen

    Die Sparda-Bank in Baden-Württemberg schafft im Juli die Zinsen für die Überziehung des Dispokredits ab. «Der Zusatzzins ist nicht mehr zeitgemäß», sagt Sparda-Bank-Chef Martin Hettich der Nachrichtenagentur dpa.

  • Flugzeug-Randalierer wieder auf freiem Fuß
    Flugzeug-Randalierer wieder auf freiem Fuß dpa - Sa., 19. Apr 2014 16:10 MESZ
    Flugzeug-Randalierer wieder auf freiem Fuß

    Zwei betrunkene Männer sollen 281 Mitreisenden den Flug in die Ferien vermiest haben. Nach einem kurzen Aufenthalt in Polizeigewahrsam dürfen sie nach Hause - wenn sie jemand mitnimmt.

  • «Der Professor»: Joachim Sauer wird 65
    «Der Professor»: Joachim Sauer wird 65 dpa - Fr., 18. Apr 2014 11:29 MESZ
    «Der Professor»: Joachim Sauer wird 65

    Angela Merkel steigt aus der Limousine, schreitet sogleich die Stufen des Weißen Hauses empor und hält plötzlich inne.

  • Sechs Wochen nach Verschwinden keine Spur von MH370
    Sechs Wochen nach Verschwinden keine Spur von MH370 dpa - Sa., 19. Apr 2014 16:03 MESZ
    Sechs Wochen nach Verschwinden keine Spur von MH370

    Die Bilder sind scharf, allein es gibt nichts zu entdecken: Die U-Boot-Suche nach dem verschollenen Flug MH370 verläuft bisher erfolglos. Schon in der nächsten Woche könnte sie enden. Wie soll es dann weitergehen?

 

Vergleichsrechner

  • Finanzglossar

    Finanzglossar

    Möchten Sie einen Finanzbegriff nachschlagen? Das Yahoo Finanzglossar hat die Antwort! … Mehr »