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Boeing will Wachstum nicht von Dreamliner-Problemen stoppen lassen

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Chicago (dapd). Der US-Flugzeughersteller Boeing hält trotz der Probleme mit dem Passagierjet 787 Dreamliner an seinen Wachstumsplänen fest. Nachdem der Rivale des europäischen Airbus (Paris: NL0000235190 - Nachrichten) -Konzerns 2012 eine Umsatzsteigerung von fast 20 Prozent eingefahren hat, sollen die Verkäufe auch im laufenden Jahr weiter anziehen. Dazu seien auch mehr als 60 Auslieferungen des Dreamliners geplant, erklärte Boeing (NYSE: BA - Nachrichten) am Mittwoch bei der Vorlage des Jahresabschlusses in Chicago.

"Unsere größte Aufgaben ist es, die Batterieprobleme beim 787 zu lösen und die Flugzeuge wieder sicher in den Flugbetrieb zu bringen", sagte Vorstandschef Jim McNerney.

Weltweit müssen alle Dreamliner derzeit am Boden bleiben, weil die Behörden nach Brandproblemen mit der Batterie ein Flugverbot verhängt hatten.

Boeing steigerte 2012 die Zahl der ausgelieferten Passagierjets um mehr als 120 auf 601, während Airbus auf 588 kam. Für 2013 peilen die Amerikaner 635 bis 645 Auslieferungen an. Airbus will mehr als 600 schaffen.

Der Nettogewinn von Boeing fiel im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar (2,9 Milliarden Euro). Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 81,7 Milliarden Dollar und soll 2013 bei 82 bis 85 Milliarden Dollar liegen.

dapd