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Boeing hat wohl Interimslösung für Batterieproblem

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat offenbar eine vorübergehende Lösung für sein Problem mit den leicht brennbaren Lithium-Ionen-Batterien an Bord seiner Dreamliner-Modelle gefunden. Noch in dieser Woche könnte Boeing diese Lösung präsentieren, berichtet die "Seattle Times" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Boeing hoffe, so die Flugerlaubnis für sein Prestigemodell wiederzubekommen. Seattle ist der Sitz des Konzerns.

Laut "Seattle Times" will Boeing Teile der Batterien mit Titan oder Stahl ummanteln sowie Leitungen legen, die im Falle eines Batteriebrandes den Rauch und die entstehenden Gase nach außen leiten sollen. Sollte die US-Luftfahrtbehörde FAA diesem Vorschlag zustimmen, könnten die 50 Dreamliner, die derzeit schon in Diensten von Fluggesellschaften stehen, vielleicht schon im Mai wieder abheben.

Die FAA hatte Mitte Januar nach einer Pannenserie im Zusammenhang mit den Lithium-Ionen-Batterien an Bord der Maschinen ein weltweites Flugverbot für die Dreamliner verhängt. Anfang Januar war bei einem Flugzeug nach der Landung in Boston im US-Staat Massachusetts ein Feuer ausgebrochen. Eine Woche später musste eine weitere Boeing 787 wegen eines Brandes in Japan notlanden. Boeing stoppte die Auslieferung seines Prestigeflugzeugs, bis das Problem geklärt ist. Die Produktion der Maschinen läuft jedoch weiter.