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Boeing 737 landet im Teich: 2 Tage Bergung und viel Ärger in Montpellier

Boeing 737 landet im Teich: 2 Tage Bergung und viel Ärger in Montpellier

Zwei Tage nach ihrer missglückten Landung am Ende der Start- und Landebahn des Flughafens Montpellier ist die Boeing 737 der Fluggesellschaft West Atlantic, die in einem Teich gelandet war, aus dem Wasser gezogen worden.

Die Frachtmaschine hatte nach ihrer Bruchlandung am Samstag den gesamten Flughafen Montpellier lahmgelegt.

Es saßen etwa 600 Menschen am Flughafen von Montpellier fest. Viele Reisende hatten Angst um ihre Anschlussverbindungen.

Ein Flugpassagier sagte: "Wir sind heute Morgen aus Béziers angekommen. Wir wurden nicht benachrichtigt und wissen nicht, ob wir in Marseille oder Paris einen Anschlussflug nach Mauritius bekommen werden".

Viele klagten über den Mangel an Informationen. "Wir wissen, dass ein Flugzeug am Ende der Startbahn abgestürzt ist. Nicht mehr. Wir werden einen Bus nach Marseille nehmen und hoffen, dass wir unseren Anschlussflug nach Senegal bekommen", klagte ein anderer Reisender.

Es dauerte bis zum Sonntag, um die Situation zu normalisieren.

Und dann gestaltete es sich schwieriger als erwatet, die Maschine aus dem See herauszubekommen.

Ein Video auf der Facebook-Seite des Flughafens Montpellier zeigt nun die Bergungsaktion.

Am Sonntagabend waren Kräne an den Ort des Geschehens gebracht worden, um das Flugzeug aus dem Teich zu ziehen, in dem es am frühen Samstagmorgen gelandet war. Die Situation war komplizierter als erwartet, räumte die Flughafenleitung ein. "In der Nacht haben wir das geschafft, was wir für die heikelste Situation hielten: die Gurtung und das Herausziehen des Flugzeugs aus dem Wasser, ohne dass es zerbricht. All das war dank der unglaublichen Arbeit der Kranführer möglich", erklärte Emmanuel Brehmer, Vorstandsvorsitzender des Flughafens Montpellier gegenüber dem Lokalsender France 3 Occitanie.

Warum die Frachtmaschine ihre Landung verfehlt hat, ist noch nicht geklärt.