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Fürths schwarze Heimserie hält an - Bochum gelingt Big Point

·Lesedauer: 2 Min.
Fürths schwarze Heimserie hält an - Bochum gelingt Big Point
Fürths schwarze Heimserie hält an - Bochum gelingt Big Point

Die schwarze Heimserie setzt sich fort: Die SpVgg Greuther Fürth hat auch im 21. Anlauf den ersten Bundesliga-Sieg im heimischen Ronhof verpasst. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl verlor das Kellerduell gegen Mitaufsteiger VfL Bochum mit 0:1 (0:0) und bleibt mit nur einem Zähler aus acht Saisonspielen Tabellenletzter. Während die Franken schon früh mit dem Rücken zur Wand stehen, hat sich der VfL mit dem zweiten Saisonsieg und nun sieben Punkten etwas Luft verschafft.

Zuvor hatte die SpVgg in 20 Heimpartien im Oberhaus 15 Mal verloren und fünf Remis geholt. Der VfL verließ durch das Siegtor von Anthony Losilla (80.) per Kopfball aus kurzer Distanz nach Vorlage von Eduard Löwen zumindest vorübergehend die Abstiegszone. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Fünf Veränderungen bei Bochum

Leitl musste auf Junioren-Nationalspieler Maximilian Bauer, der sich bei der U21 am Kopf verletzt hatte, und Havard Nielsen verzichten. VfL-Coach Thomas Reis veränderte sein Team nach dem 0:3 gegen RB Leipzig gleich auf fünf Positionen.

Vor der Pause erlebten 10.586 Fans eine Partie, die mit Erstliga-Fußball nicht viel gemein hatte. Das Bemühen war den biederen Aufsteigern zwar nicht abzusprechen, aber spielerisch ging in der ersten Hälfte auf beiden Seiten überhaupt nichts zusammen.

Es reihten sich Fehler an Fehler. Torszenen oder gar Torchancen waren deshalb absolute Mangelware. Bezeichnenderweise gab es in der 32. Minute den ersten und einzigen Schuss aufs Tor überhaupt: Doch Bochums Keeper Manuel Riemann hatte mit dem Schüsschen von Timothy Tillmann keine Mühe. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Man sehe „an der Tabelle, welche Mannschaften da stehen, und das hat viel mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten zu tun. Wir nehmen das an, jammern nicht und versuchen, unser Bestmögliches zu geben“, sagte Fürths Manager Rachid Azzouzi schon vor dem Spiel.

Fürth mit mehr Druck nach der Pause

Das versuchte das Kleeblatt auch nach der Pause. Nun mit mehr Druck. In der 49. Minute zwang Marco Meyerhöfer Riemann zur ersten Parade. Kurz darauf konnte der Bochumer Danilo Soares Cedric Itten gerade noch stören.

Fürth agierte nun zielstrebiger und setzte sich kurzzeitig in der VfL-Hälfte fest. Bochum hatte einige brenzlige Momente zu überstehen und wäre beim ersten Konter in Halbzeit zwei beinahe in Führung gegangen - doch der eingewechselte Takuma Asano traf freistehend nur das Außennetz (67.). Erst Losilla erlöste die Westfalen.

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