Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.007,76
    -178,18 (-1,26%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.690,74
    -50,77 (-1,36%)
     
  • Dow Jones 30

    31.858,79
    -795,80 (-2,44%)
     
  • Gold

    1.822,10
    +3,20 (+0,18%)
     
  • EUR/USD

    1,0498
    -0,0058 (-0,55%)
     
  • BTC-EUR

    27.605,07
    -1.282,20 (-4,44%)
     
  • CMC Crypto 200

    647,62
    -23,06 (-3,44%)
     
  • Öl (Brent)

    110,33
    -2,07 (-1,84%)
     
  • MDAX

    29.101,48
    -269,02 (-0,92%)
     
  • TecDAX

    3.041,68
    -68,86 (-2,21%)
     
  • SDAX

    13.191,64
    -188,31 (-1,41%)
     
  • Nikkei 225

    26.911,20
    +251,45 (+0,94%)
     
  • FTSE 100

    7.438,09
    -80,26 (-1,07%)
     
  • CAC 40

    6.352,94
    -77,25 (-1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.583,54
    -400,99 (-3,35%)
     

BMW plant mit 30% billigeren Batterien im Kampf gegen Tesla

(Bloomberg) -- Die BMW AG steigt im Zuge der Entwicklung ihrer neuen Elektrofahrzeug-Plattform 2025 auf die nächste Generation von kostengünstigeren Batterien um. Damit will der Autobauer den Effekt steigender Rohstoffpreise abfedern.

BMW will runde Zellen anstelle von prismatischen für seine zukünftige “Neue Klasse”-Elektroauto-Plattform verwenden. Die Änderung wird nach Angaben von Personen, die mit den Plänen vertraut sind, zu einer Kostensenkung um 30% führen. Die Energiedichte der neuen Zellen werde deutlich höher sein als die der zylindrischen Varianten von Tesla Inc. Damit könnten BMWs Stromer bei der Reichweite Tesla womöglich bald abhängen.

Die neuen Rundzellen werden von heutigen Zulieferern von BMW hergestellt, sagten die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. BMW kauft derzeit Batterien von Chinas Contemporary Amperex Technology Co. Ltd. und EVE Energy Co., Samsung SDI Co. aus Südkorea und Northvolt AB aus Schweden.

Zellen machen üblicherweise vier Fünftel des Preises eines Batteriepakets aus. Verbesserungen bei Technologie und Effizienz führen dabei jährlich zu Kosteneinsparungen. Dieser Weg ist aber derzeit ungewiss aufgrund der hohen Preise für wichtige Rohstoffe wie Lithium und Nickel. Das stellt die Ambitionen der Autohersteller in Frage, mit Elektrofahrzeugen auf absehbare Zeit ähnliche Gewinnmargen einstreichen zu können wie mit Verbrennern.

BMW konnte letztes Jahr zwar weltweit mehr Luxus-Fahrzeuge verkaufen als die Mercedes-Benz Group AG, die Stuttgarter schienen aber bei ihrer Elektroauto-Strategie zuletzt mehr Druck zu entwickeln. Der Mercedes Vision EQXX, ein seriennaher Prototyp mit Batterien, die bereits ab 2024 in Kompaktwagen zum Einsatz kommen sollen, fuhr in diesem Jahr mit einer einzigen Ladung mehr als 1.000 Kilometer von Deutschland an die Côte d’Azur und stellte damit Tesla in den Schatten.

Die Profitabilität von Mercedes im Pkw-Bau lag mit 16,4% im ersten Quartal ebenfalls deutlich über den 8,9% von BMW.

Überschrift des Artikels im Original:

BMW Sees 30% Drop in Battery Prices to Take on Tesla

(Wiederholung vom Vortag)

More stories like this are available on bloomberg.com

©2022 Bloomberg L.P.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.