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BMW hält trotz Lieferketten-Problemen an Produktionsziel fest

(Bloomberg) -- Die BMW AG hat derzeit mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen, die von fehlenden Teilen aus der Ukraine bis zu verstopften Häfen in China reicht. An seiner Prognose für die Zahl der auszuliefernden Fahrzeuge für dieses Jahr hält der Münchener Autobauer jedoch fest.

Der weltgrößte Luxusautohersteller peile dieses Jahr einen Absatz in der Größenordnung von 2021 an, auch wenn die Versorgung der Fabriken mit Mikrochips weiterhin schwierig sei, sagte BMW-Produktionsleiter Milan Nedeljkovic in einem Interview. BMW weiche auf alternative chinesische Häfen und Transportmittel aus, um die durch die strengen Coronavirus-Lockdowns verursachten Störungen zu bewältigen.

“Wir können verlorenes Volumen und Komponentenknappheit immer noch kompensieren”, sagte Nedeljkovic und zeigte sich zuversichtlich, das zu Beginn des Jahres gesetzte Output-Ziel zu erreichen.

Zwar wurde das Produktionsnetzwerk im ersten Quartal durch die Situation in der Lieferkette strapaziert, doch schnitt BMW besser ab als seine Wettbewerber. Die Auslieferungen des Münchner Herstellers gingen in den ersten drei Monaten des Jahres um 7,3% zurück und damit weniger als halb so stark wie bei den Konkurrenten Mercedes-Benz AG und der Premiummarke Audi der Volkswagen AG. Das Ergebnis von BMW knüpft an die vergleichsweise erfolgreiche Bewältigung der beispiellosen Chip-Krise im vergangenen Jahr an.

Die Halbleiterknappheit bleibe das drängendste Problem des Autobauers, so Nedeljkovic. Darüber hinaus muss der Ingenieur das Produktionsnetzwerk von BMW auf womöglich knapp werdendes Gas vorbereiten, falls ein Lieferausfall aus Russland zu einer Rationierung in Deutschland führt.

“Kurzfristig ist es für die Automobilindustrie und die Zulieferer sehr schwierig, ohne Gas auszukommen”, sagte er. Die Hersteller verwenden den Brennstoff vor allem in ihren Lackieranlagen, aber auch zur Herstellung bestimmter Bauteile.

Für das Werk in Leipzig prüft BMW den Einsatz von Wasserstoff in der Produktion, sobald die Infrastruktur steht. In den USA heizt das BMW-Werk in Spartanburg bereits mit Biomethan.

Das neue BMW-Montagewerk in Debrecen, Ungarn, soll bei seiner Inbetriebnahme 2025 ganz ohne fossile Brennstoffe auskommen.

Überschrift des Artikels im Original:

BMW Sticks to Output Targets Despite Growing Supply-Chain Woes

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©2022 Bloomberg L.P.

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