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BMW-Aktie und Daimler-Aktie: Autokonzerne leiden unter Chipmangel

·Lesedauer: 3 Min.
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Viele Autohersteller, wie BMW (WKN: 519000) und Daimler (WKN: 710000), leiden derzeit unter dem Halbleitermangel. Kurzfristig sehen viele Unternehmen noch keine Entspannung. Erst 2023 rechnen Brancheninsider mit einer Lagebesserung, denn der Aufbau neuer Kapazitäten nimmt meist Jahre in Anspruch.

BMW-Absatz sinkt

Die Folgen sind eine verminderte Produktion und sinkende Verkaufszahlen. So setzte BMW im dritten Quartal 12,2 % weniger Wagen ab. Lediglich bei den Elektroautos und in der Rolls-Royce-Sparte legte der Absatz mit 43,1 % beziehungsweise 21,8 % weiter zu. Die Segmente BMW, Mini und Motorrad verloren hingegen 10,3 %, 25 % und 7,4 %.

Seit Jahresanfang 2021 ergibt sich allerdings ein anderes Bild. In den ersten drei Quartalen legte der Absatz insgesamt um 17,9 % auf 1.932.236 Fahrzeuge zu. Auch hier verzeichneten die E-Autos mit einem Plus von 98,9 % den größten Zuwachs. Rolls-Royce verkaufte 62,9 % mehr, gefolgt von den Motorrädern mit 20,8 % Absatzanstieg. Die Kernmarke BMW setzte mit 1,7 Mio. 19,3 % mehr Autos ab. Am Ende folgte die Mini-Sparte mit einem Plus von 7,9 %.

Regional verzeichnete BMW in Amerika mit +31,1 % den größten Zuwachs, gefolgt von Asien mit +18,2 % und Europa mit +11,8 %. Dabei wurden in Asien mit 832.918 die meisten Wagen abgesetzt. Allein im dritten Quartal 2021 konnte BMW in Amerika ebenfalls ein Plus von 6 % erzielen. In Europa und Asien sanken die Verkäufe hingegen um 19,9 % beziehungsweise 11,9 %.

BMW hat dennoch kürzlich seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2021 erhöht. Grund sind die aufgrund des knapperen Angebots nun durchsetzbaren höheren Verkaufspreise. Aus diesem Grund erleben die Aktien keinen Einbruch.

Daimler mit stärkerem Einbruch

Bei Daimler lief es hingegen schlechter. In der Mercedes-Benz Cars & Vans-Sparte fiel der Absatz im dritten Quartal 2021 um 28,2 %. Mercedes-Benz Cars setzte 30,5 % weniger Wagen ab. Regional gab es in Europa mit -38,2 % den größten Verkaufsrückgang. In Asien/Pazifik verlor Daimler 26,8 % und in Nordamerika 19,6 %. BMW konnte sich im direkten Vergleich besser halten.

Seit Jahresanfang 2021 konnte Mercedes-Benz Cars & Vans mit 1.861.186 ein kleines Plus von 3,8 % erzielen. Auch in diesem Vergleich schneidet BMW besser ab. Mercedes-Benz Cars legte um 3,0 % auf 1.617.508 Fahrzeuge zu. Regional verkaufte Daimler mit 788.713 in Asien die meisten Wagen. Hier legte der Absatz um 5,6 % zu. In Nordamerika kletterten die Verkäufe mit +8,6 % auf 248.086 Fahrzeuge am stärksten. In Europa sanken die Zahlen um 3,5 % auf 528.180 Wagen.

Der Verkauf der Plug-in-Hybride & E-Wagen legte seit Jahresbeginn 2021 um 142,7 % auf 184.369 Fahrzeuge zu. Trotz der jüngsten Rückgänge könnten auch hier Verkaufspreissteigerungen möglich sein, weshalb die Daimler-Aktie als auch die BMW-Aktie nicht verlieren. Beide Autowerte notieren derzeit weiterhin bei einer Dividendenrendite von über 5 % (07.10.2021).

Der Artikel BMW-Aktie und Daimler-Aktie: Autokonzerne leiden unter Chipmangel ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

Motley Fool Deutschland 2021

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