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Blutige Zusammenstöße bei Protesten drei Tage vor Präsidentschaftswahl in Benin

·Lesedauer: 1 Min.
Demonstranten in Benin errichten Barrikaden

Drei Tage vor der Präsidentschaftswahl im westafrikanischen Benin sind bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten im Norden des Landes mindestens ein Mensch getötet und sechs weitere verletzt worden. Der Getötete und die Verletzten seien am Donnerstag mit Schussverletzungen in die Ambulanz eingeliefert worden, sagte der Leiter der Krankenstation in Savè, José Godjo.

Das Militär setzte Tränengas gegen Protestierende ein, die in Savè eine Hauptstraße blockierten, wie eine AFP-Korrespondentin berichtete. Eine Kolonne von Militärfahrzeugen zerstörte mehrere Barrikaden, Augenzeugen zufolge feuerten die Soldaten auch Schüsse in die Luft ab.

Seit Montag gab es in den Hochburgen der Opposition im Norden und Zentrum des Landes Proteste. Beobachter rechnen damit, dass der 2016 gewählte Präsident Patrice Talon bei der Wahl am Sonntag im Amt bestätigt wird, da er gegen zwei eher unbekannte Herausforderer antritt. Die meisten Oppositionspolitiker leben im Exil oder wurden von der Wahl ausgeschlossen.

Benin galt einst als lebendige Demokratie mit großer Parteienvielfalt. Unter Talon wurde jedoch ein autoritärer Regierungsstil gepflegt. Gegen Talon treten am Sonntag die früheren Abgeordneten Alassane Soumanou und Corentin Kohoué an.

ao/bfi