Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 43 Minute
  • DAX

    15.574,05
    -62,28 (-0,40%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.105,34
    -17,79 (-0,43%)
     
  • Dow Jones 30

    33.972,60
    +27,02 (+0,08%)
     
  • Gold

    1.785,40
    +8,00 (+0,45%)
     
  • EUR/USD

    1,1969
    +0,0026 (+0,22%)
     
  • BTC-EUR

    28.947,79
    +3.876,06 (+15,46%)
     
  • CMC Crypto 200

    833,57
    +23,38 (+2,89%)
     
  • Öl (Brent)

    74,09
    +1,24 (+1,70%)
     
  • MDAX

    34.044,84
    -189,75 (-0,55%)
     
  • TecDAX

    3.496,89
    -15,85 (-0,45%)
     
  • SDAX

    15.949,73
    -123,47 (-0,77%)
     
  • Nikkei 225

    28.874,89
    -9,24 (-0,03%)
     
  • FTSE 100

    7.126,01
    +36,00 (+0,51%)
     
  • CAC 40

    6.586,53
    -24,97 (-0,38%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.302,73
    +49,46 (+0,35%)
     

Blue Origin: Jeff Bezos fliegt am 20. Juli ins All

·Lesedauer: 4 Min.
Jeff Bezos erfüllt sich mit dem Flug ins All einen Kindheitstraum.
Jeff Bezos erfüllt sich mit dem Flug ins All einen Kindheitstraum.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazon-Chef Jeff Bezos fliegt am 20. Juli ins All. Damit erfüllt sich der Gründer des Online-Händlers einen Kindheitstraum, wie er in einem Video auf Instagram verriet. Bezos nimmt am ersten Weltraumflug seiner Firma Blue Origin teil. Bezos, der Anfang Juli den CEO-Posten an Andy Jassy – den bisherigen Chef der Amazon Web Services – abtreten wird, teilt sich den Flug mit seinem Bruder sowie mit dem Gewinner einer Auktion, der anscheinend mehrere Millionen für die Teilnahme an dem historischen Ereignis bezahlt hat. Insgesamt soll es mehr als 5200 Bieter aus 136 Ländern gegeben haben – wobei das höchste Gebot nicht bekannt gegeben wurde.

Die Raumsonde, die Bezos, seinen Bruder und den Gewinner befördern wird, hat 15 Testflüge ohne Passagiere absolviert. Bezos hat wie Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk und Virgin-Chef Richard Branson Milliarden von Dollar in sein Raketen-Startup investiert. Bezos wird nun der erste der drei sein, der tatsächlich mit einer von seiner eigenen Firma entwickelten Rakete ins All fliegt. [Mehr bei Reuters und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene lest ihr heute, wie viel jeder Löwe in der neunten Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ investiert hat. Wir haben für euch analysiert, welcher Löwe glänzte und wer enttäuschte. Dabei sind wir auch auf einige Überraschungen gestoßen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Apple hat auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz seine „soziale“ Seite gezeigt. Mit einigen neuen Angeboten macht der iPhone-Hersteller inzwischen sogar Facebook Konkurrenz. So verleiht das US-Unternehmen seinen eigenen Apps mehr soziale Funktionen. Videokonferenzen sollen besser werden und man kann künftig parallel mit Freunden Serien anschauen. Zusätzlich dazu will Apple mit mehr Datenschutz punkten. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Apple-Mitarbeiter gegen die Rückkehr ins Büro rebellieren. Denn eigentlich sollten sie ab September wieder antreten, doch nun fordern die Angestellten in einem Brief an Konzernchef Tim Cook mehr Flexibilität. [Mehr bei Wall Street Journal, Handelsblatt, Techcrunch und Spiegel]

Samsung hat im ersten Quartal mehr Smartphones verkauft als Apple. Insgesamt stiegen die Verkäufe trotz Corona-Pandemie stark an, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner am Montag zeigte. Die Verkäufe nahmen in den ersten drei Monaten des Jahres um 26 Prozent auf fast 378 Millionen Geräte zu. Vor allem die 5G-fähigen Modelle wie das iPhone 12 boomten. [Mehr bei Cnet und Handelsblatt]

Google muss in Frankreich eine Strafe über 220 Millionen Euro zahlen. Die französische Wettbewerbsbehörde wirft dem US-amerikanischen Techkonzern vor, seine starke Position im Online-Werbemarkt durch unfaires Verhalten ausgebaut zu haben. Neben der Strafe hat sich die Alphabet-Tochter auch zu Reformen verpflichtet – ein Entgegenkommen, das Auswirkungen über Frankreich hinaus haben sollte. [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Börsengänge: Clear, ein US-Unternehmen, das Reisenden hilft, schneller durch die Sicherheitskontrollen am Flughafen zu kommen, hat am Montag seine Unterlagen für den Börsengang in New York eingereicht. Auch die Banking-App Dave hat ihre IPO-Pläne bekannt gegeben. Dave will aber keinen traditionellen Börsengang verfolgen, sondern mit einem Spac fusionieren und auf diese Weise an der Börse notieren. Die derzeitige Vereinbarung bewertet das kalifornische Unternehmen mit vier Milliarden US-Dollar. Der IPO ist für die zweite Hälfte dieses Jahres geplant. [Mehr bei CNBC und CNBC]

Investitionen: Das indische E-Commerce-Unternehmen Flipkart, das mehrheitlich dem US-Einzelhandelskonzern Walmart gehört, bemüht sich um eine Finanzspritze in Höhe von mindestens drei Milliarden US-Dollar, wie Bloomberg berichtet. Die Gelder sollen vom japanischen Investor Softbank sowie von mehreren Staatsfonds kommen. Die Runde könnte die Firma, die 2018 von Walmart aufgekauft wurde, mit 40 Milliarden Dollar bewerten. Aufgrund der Pandemie, die in Indien besonders viele Menschenleben kostet, musste Flipkart seinen geplanten Börsengang auf das nächste Jahr verschieben. Der indische E-Commerce-Markt ist hart umkämpft: Neben Flipkart mischen auch Amazon sowie der Mischkonzern Reliance Industries des lokalen Milliardärs Mukesh Ambani mit. [Mehr bei Bloomberg]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Max Seelemann und Marcus Fehn haben mit ihrem Software-Startup Ulysses einen internationalen Erfolg geschafft. Doch die Firmengründung war bisher eine Achterbahnfahrt – vom High eines Apple-Awards zum absoluten Tiefpunkt: Eine Kundenrebellion, die internationale Medien aufgriffen. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.