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Blinken: Nach Streit mit Paris braucht es 'Zeit und harte Arbeit'

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Zur Überwindung des heftigen U-Boot-Streits mit Frankreich braucht es nach Ansicht von US-Außenminister Antony Blinken nun "Zeit und harte Arbeit". "Ich bin überzeugt, dass unsere gemeinsamen Interessen so stark sind, dass die Werte, die wir teilen, so unerschütterlich sind, dass wir weitermachen und gute Arbeit leisten werden", sagte Blinken am Donnerstagabend (Ortszeit) am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Er sei persönlich mit Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian befreundet und schätze ihn sehr, so Blinken.

"Wir sind uns darüber im Klaren, dass dies Zeit und harte Arbeit erfordert und nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten unter Beweis gestellt werden muss", sagte Blinken über die künftigen Gespräche mit Paris. Ähnlich wie zuvor US-Präsident Joe Biden stellte er eine stärkere Unterstützung der Anti-Terrorbemühungen der Europäer in der Sahel-Zone in Aussicht. Frankreich bemühe sich außerdem, die europäischen Sicherheits- und Verteidigungskapazitäten zu stärken, sagte Blinken. Das sei auch im Interesse der Amerikaner. Außerdem werde man schauen, wie man die Zusammenarbeit im Indopazifik vertiefen könne.

Die USA hatten vergangene Woche ohne Absprache mit den Verbündeten einen Sicherheitspakt mit Australien und Großbritannien im Indopazifik ins Leben gerufen und damit eine tiefe diplomatische Krise mit Frankreich ausgelöst. Der Pakt ließ den U-Boot-Vertrag Australiens mit Frankreichs platzen, was in Paris zu wütenden Reaktionen führte. Le Drian hatte sich mit ungewöhnlich scharfen Worten über das Vorgehen beschwert. Frankreichs Botschafter in den USA und Australien wurden zu Konsultationen zurückgerufen.

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