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„Bizarre Twitter-Seifenoper“: Laut Analysten brauchen sich Anleger keine Sorgen um den Tesla-Kurs zu machen, selbst wenn Musk zehn Prozent seiner Anteile verkauft

·Lesedauer: 2 Min.
Tesla-Chef Elon Musk.
Tesla-Chef Elon Musk.

Tesla-Chef Elon Musk führte am Wochenende eine Umfrage auf seinem Twitter-Profil durch, in der er seine 63 Millionen Follower fragte, ob er zehn Prozent seiner Anteile am Konzern verkaufen soll. Bei der endgültigen Abstimmung mit mehr als 3,5 Millionen Stimmen sprachen sich 57,9 Prozent für den Verkauf und 42,1 Prozent dagegen aus, wobei Musk hinzufügte, dass er sich an das Ergebnis halten werde. Analysten bezeichneten Musks Manöver zuletzt als „bizarre Seifenoper“ auf Twitter, die Tesla-Aktien fielen am Montag um bis zu sieben Prozent. Doch der potenzielle Verkauf von bis zu zehn Prozent seiner Anteile am Elektroautohersteller Tesla durch den Unternehmenschef Elon Musk sollte die Anleger nicht beunruhigen, sagen Experten.

Wedbush-Analyst Dan Ives sagte, es sei bereits bekannt, dass Musk einen "großen Steuerbescheid" aus seinen 23 Millionen Aktienoptionen, die er 2012 erhalten hatte und die im August 2022 auslaufen, zu erwarten habe und dass Musk deshalb einige Aktien vor Ende des Jahres verkaufen werde. "Heute besitzt Musk etwa 23 Prozent von Tesla, und viele an der Börse gingen bereits davon aus, dass er bis zu sechs Prozent seiner Anteile verkaufen würde", so Ives. Zehn Prozent seien zwar nun mehr als gedacht, jedoch weiterhin eine Summe, "über die wir uns keine allzu großen Sorgen machen", schrieb Ives.

Musk droht Milliarden-Steuerbescheid

"Wir würden es bevorzugen, wenn Musk jetzt diesen Teil der Aktien verkauft, anstatt ihn über das nächste Jahr zu halten", so der Analyst. Musk sagte auf der Code-Konferenz im September: "Ein großer Anteil wird im vierten Quartal verkauft – weil ich es muss, sonst verfallen sie." Nach Berechnungen von "CNBC" droht ihm sonst eine Rechnung von rund 15 Milliarden US-Dollar auf die Aktienoptionen.

Musk bezog sich in seiner Twitter-Umfrage auf eine vorgeschlagene "Einkommenssteuer für Milliardäre", einen Steuervorschlag des demokratischen US-Senators Ron Wyden auf nicht realisierte Gewinne, der letztlich aus dem vom Kongress verabschiedeten Infrastrukturgesetz gestrichen wurde. "Fundamental gesehen befindet sich Tesla weiterhin in der Poleposition, um mit Musk & Co. an der Spitze die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen sowohl im Inland als auch weltweit voranzutreiben", so Ives.

Dieser Artikel wurde von Klemens Handke aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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