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Bitcoin wieder nahe 50.000 Dollar: Wie geht es jetzt weiter?

·Wirtschaftsjournalist und Techblogger
·Lesedauer: 3 Min.

Zu Wochenbeginn hat der Bitcoin erstmals seit drei Monaten wieder die magische Marke von 50.000 Dollar durchbrochen – zumindest kurzfristig. Stehen Kryptobesitzer jetzt vor einer massiven Jahresendrally?

A representation of cryptocurrency Bitcoin is seen in this illustration taken August 6, 2021. REUTERS/Dado Ruvic/Illustration
Das Comeback des Bitcoins fällt immer furioser aus. (Bild: Reuters)

Der Blick in den Abgrund war hässlich: Bis auf Kurse unter 29.000 Dollar war der Bitcoin Mitte Juli eingebrochen – ein dramatischer Absturz von den Jahreshochs, die nur zwei Monate zuvor noch bei Notierungen von 64.800 Dollar aufgestellt worden waren.

55 Prozent an Wert, die wieder mehr als 600 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung entsprachen, hatten sich binnen gerade mal neun Wochen in Luft aufgelöst. Das Hype-Investment, das im ersten Halbjahr wie keine andere Assetklasse an den Finanzmärkten die Schlagzeilen bestimmt hatte, war plötzlich zum Hassobjekt verkommen, das für wenige Handelstage im Vergleich zum Jahresbeginn im negativen Terrain notierte – so schnell kann es an den Kryptomärkten gehen. 

Bitcoin erobert kurzzeitig 50.000-Dollarmarke zurück

Doch die gleiche Erkenntnis gilt auch anders herum: Was für einen Unterschied ein weiterer Monat beim Bitcoin machen kann! Gerade mal fünf Wochen später leuchteten an den Kryptobörsen in den frühen Morgenstunden am Montag für die Leitwährung schon wieder Kurse jenseits der magischen 50.000-Dollarmarke. auf. In anderen Worten: Bitcoin hat seit den Jahrestiefs im Juli in der Spitze fast 80 Prozent an Wert zugelegt – in gerade einmal fünf Wochen! 

Das Kursfeuerwerk breitete sich auf den ganzen Kryptomarkt aus: Ethereum, das zweitwertvollste Asset der Blockchainbranche, konnte seit den Juli-Tiefs in der Spitze fast um 90 Prozent an Wert gewinnen und ist bei Kursen von über 3300 Dollar wie Bitcoin inzwischen keine 25 Prozent mehr von den Allzeithochs aus dem Mai entfernt. Hoch gewettete Coins wie Cardano, nach Bitcoin und Ethereum bereits die drittwertvollste Kryptowährung und die DeFi-Plattform Solana haben unterdessen gar bereits ihre früheren Allzeithochs aus dem Jahresverlauf verbessert.

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Bitcoin-Bullenmarkt vor letzter großer Aufwärtsbewegung?

Entsprechend optimistisch beurteilen Krypto-Fans nach dem Frühjahrsschock wieder die Aussichten bis zum Jahresende. Die Geschichte liefert das Vorbild: Seit der Einführung 2009 hat sich auch der Bitcoin auffällig in 4-Jahreszyklen entwickelt, die vom sogenannten "Halving" bestimmt wird, der Halbierung der Mining-Vergütung. Historisch performte Bitcoin in den ersten eineinhalb Jahren nach dem Halving in jedem Zyklus stark, bevor sich der Bullen– in einen Bärenzyklus verwandelte: den sogenannten "Kryptowinter". 

Da das letzte Halving im Mai 2020 vollzogen wurde, blieben Bitcoin-Bullen rein rechnerisch und enge Monate. Und die könnten besonders stark ausfallen, wenn sich die Geschichte wiederholt: Gerade in der allerletzten Phase des Bitcoin-Bullenmarktes ereigneten sich in der Vergangenheit (2013 und 2017) die größten Aufwärtsbewegungen.

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Kurzfristige Korrektur vor Sturm auf 100.000 Dollar?

Kurzfristig jedoch erscheint der Kryptomarkt überhitzt und wichtige Widerstandsmarken in Sicht. 

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Entsprechend warnen Kryptobeobachter nun vor Korrekturmöglichkeiten.

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Mit Blick auf das vierte Quartal, in dem in den vergangenen beiden Bullenmärkten die weitaus größten Gewinne eingefahren wurden, stehen die Vorzeichen nunmehr günstig. Bei Bitcoin grassiert inzwischen schon wieder das allgegenwärtige Kursziel von 100.000 Dollar und mehr, das auf dem gegenwärtigen Niveau auch tatsächlich "nur" noch einer Kursverdopplung entspräche. Sollte sich die Geschichte tatsächlich wiederholen, stünden Kryptofans vor einem heißen Herbst.

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Im Video: So funktioniert der Bitcoin

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