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Bis zu 4500 Euro: Das sind die teuersten Burger der Welt

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Während Burger früher ein relativ günstiges Essen ohne viel Chichi waren, haben die Kalorienbomben längst auch eine Renaissance als High Class-Food erlebt. Das Hack aus Wagyu-Rind, dazu Trüffel und Foie gras – so kommt man schnell auf Preise bis zu mehreren tausend Dollar. Doch was ist wirklich drin in den Luxus-Burgern und wo kann man sie essen?

So sieht ein Standard-Burger aus. Wo der Unterschied zur Luxus-Variante liegt? Einmal nach unten scrollen, bitte. (Bild: Getty Images)

1. Las Vegas, Le Burger Brasserie


777 Dollar und damit knapp 700 Euro kostet der 777 Burger in der Le Burger Brasserie in Las Vegas. Dafür kann man statt des klassischen Burger-Buns mit Sesam auch andere Varianten zum Beispiel mit karamellisierten Zwiebeln oder Tomaten-Ciabatte wählen und natürlich ist auch der Belag nicht 08/15: Kobe-Rind oder Lobster, französischer Brie, Ziegenkäse, Pancetta, weiße Trüffelbutter, Foie gras und ein 100 Jahre alter Balsamico kommen hier zum Einsatz, serviert und abgerundet mit einer Flasche Dom Pérignon-Rosé-Champagner.

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2. Tokio, Grand Hyatt Hotel

Für rund 800 Euro bekommt man im Restaurant „The Oak Door Steakhouse“ im Tokioter Grand Hyatt Hotel einen Burger, für den man sich Verstärkung mitbringen sollte. Drei Kilo wiegt der Burger mit einem Durchmesser von 25 Zentimeter, den Patrick Shimada zu Ehren des japanischen Kronprinzen Naruhito zusammengestellt hat, der im Juni den Thron übernehmen wird.

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Mit Gold bestäubt, besteht das Patty aus feinstem Wagyu-Rind, Gänseleber und schwarze Trüffeln und wird zu guter Letzt mit Goldstaub aufgehübscht. Sechs bis acht Personen werden davon locker satt, wobei im Preis auch Pommes Frites und eine Magnumflasche Champagner inkludiert ist. Wer den Burger testen will, hat noch bis Ende Juni Zeit und muss ihn drei Tage vorher bestellen.

Detroit, Mallie’s Sports Grill & Bar

 


Beim Absolutely Ridiculous Burger, den es in Mallie’s Sports Grill & Bar gibt, ist der Preis zwar ziemlich absurd, relativiert sich aber, wenn man ihn mit der Größe des Burgers in Beziehung setzt. Für 2000 Dollar und damit knapp 1800 Euro gibt es insgesamt fast unbezwingbare 340 Pfund Burger, auf dem sich je 30 Pfund Bacon und Tomaten stapeln, dazu 36 Pfund Käse und 15 Pfund Eissalat.

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22 Stunden brauchen die Brutzler für diesen Giganten, dessen Patty von drei starken Personen in den Ofen gewuchtet werden muss. Dafür wird am Ende locker eine extrem hungrige Fußballmannschaft satt. Gänzlich ohne Chichi, dafür mit purer Masse.

Las Vegas, Mandalay Bay Casino & Resort


Das genaue Gegenteil des Riesenburgers aus Detroit ist eine Kreation, die man für 5000 Dollar (knapp 4500 Euro) im Mandalay Bay Casino & Resort vom französischen Starkoch Hubert Keller serviert bekommt.

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Der Fleur Burger 5000 besteht im Wesentlichen aus Wagyu-Rind, Trüffeln und Foie gras, kommt optisch eher unspektakulär daher und macht samt Pommes-Side auch nur einen mittelmäßigen Esser satt. Was ihn wirklich teuer macht, ist der edle Tropfen, mit dem er serviert wird: ein 1995er Chateau Pétrus 5000.

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