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Biontech/Pfizer: US-Studie zeigt Herzmuskelentzündung bei US-Teenagern nach Corona-Impfung

·Lesedauer: 2 Min.
Ein Krankenpfleger verabreicht einem 13-Jährigen eine Biontech-Impfung.
Ein Krankenpfleger verabreicht einem 13-Jährigen eine Biontech-Impfung.

Eine am Freitag bekannt gewordene neue US-Studie legt nahe, dass eine Herzmuskelentzündung eine sehr seltene Nebenwirkung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sein könnte, die die zweite Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten. Die im Fachjournal "Pediatrics" vorab veröffentlichte Studie zeigt, dass die untersuchten sieben Jungen — zwischen 14 und 19 Jahre alt — innerhalb weniger Tage nach ihrer zweiten Impfung an Schmerzen in der Brust litten.

Die Mediziner konnten die Herzmuskelentzündung anhand von Aufnahmen des Herzens feststellen. Keiner der Jugendlichen war aber kritisch erkrankt – alle konnten nach zwei bis sechs Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden, sagte Preeti Jaggi, Mitverfasserin des Berichts. Es wird derzeit angenommen, dass die Entzündung nur temporär war, so Jaggi.

Diese Studie knüpft an eine Mitteilung des israelischen Gesundheitsministeriums an, die einen "wahrscheinlichen Zusammenhang" zwischen der zweiten Dosis des Impfstoffs und dem Auftreten von Herzmuskelentzündungen herstellt. Von mehr als 5 Millionen Menschen, die den Impfstoff in Israel bislang erhalten haben, traten bei 275 Personen Herzmuskelentzündungen auf – hauptsächlich bei jungen Männern, heißt es seitens des Gesundheitsministeriums.

Unklar, ob Zusammenhang zwischen Herzmuskelentzündung und Impfung kausal

Die US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hatten bereits im Mai empfohlen, die Möglichkeit eines direkten Zusammenhangs zwischen einer Myokarditis und mRNA-Impfstoffen zu untersuchen, zu denen auch die von Biontech/Pfizer und Moderna gehören. Jedoch unterschied sich bei ersten Analysen die Häufigkeit der gemeldeten Fälle nach Corona-Impfungen nicht von der statistisch zu erwartenden Grundrate. Das bedeutet, dass es möglicherweise keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Erkrankung gibt.

Die USA verzeichnen zurzeit eine steigende Zahl von Krankenhausaufenthalten bei jungen Menschen. Daher sollten dort impfberechtigte Teenager noch immer zum Impfen ermutigt werden, so die CDC. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer wurde von der CDC für Teenager ab zwölf Jahren zugelassen. In Großbritannien hat die Arzneimittelbehörde des Landes den Impfstoff am 4. Juni ebenfalls für die 12- bis 15-Jährigen zugelassen.

Dieser Artikel wurde von Ilona Tomić aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original lest ihr hier.

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