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Bio-Label in Kantinen?

Gold, Silber oder Bronze – nach dem Plan der Bundesregierung soll der Bio-Anteil des Speisen-Angebots von Kantinen & Co. mit einem dreistufigen Label sichtbar gemacht werden. Eine neue Verordnung soll das regeln.

Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, präsentiert die neuen Bio-Label für Kantinen. (Bild: BMEL)
Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, präsentiert die neuen Bio-Label für Kantinen. (Bild: BMEL) (BMEL)

Nutzen Sie auch regelmäßig das Angebot einer Kantine oder einer Mensa? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Denn laut Bundesregierung essen täglich 17 Millionen Menschen in den Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung.

Cem Özdemir präsentiert das neue Label

Und wenn es nach dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, geht, soll für Verbraucher demnächst klar ersichtlich sein, ob es sich in den Einrichtungen um nachhaltige Verpflegung handelt.

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Die Betreiber sollen je nach Bio-Anteil ihrer angebotenen Produkte ein dreistufiges Label in Gold, Silber oder Bronze nutzen. Nicht verpflichtend, sondern freiwillig, aber nach den Regelungen der neuen Bio-Außer-Haus-Verpflegungs-Verordnung (Bio-AHVV), für die der Minister kürzlich einen Entwurf vorgelegt hat.

Die Verbraucherzentrale Hamburg macht auf ihrer Facebook-Seite auf das Thema aufmerksam:

Die soll die bisherige Lücke in der Gemeinschaftsverpflegung schließen und Verbrauchern mehr Transparenz ermöglichen. "Die Gemeinschaftsverpflegung hat ein Riesenpotential, Jung und Alt mit gesundem, nahrhaftem und nachhaltigem Essen zu versorgen. Kantinen, Mensen und Co. können mit dem Bio-Label ihren Einsatz für eine nachhaltige Verpflegung freiwillig, einfach und überprüfbar kennzeichnen und so für sich werben", so Bundesminister Cem Özdemir.

Zugleich solle die neue Verordnung den Ökolandbau stärken, indem die Nachfrage gefördert werde – das sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu 30 Prozent Bio bis zum Jahr 2030.

Dafür stehen die Bio-Label Bronze, Silber und Gold

Unter welchen Voraussetzungen Unternehmen mit den Labeln werben dürfen, wird laut Bio-AHVV danach definiert, wie hoch der Bio-Anteil am Geldwert des Gesamtwareneinkaufs ist. Liegt der Bio-Anteil zwischen 20 und 49 Prozent, darf ein Betreiber mit dem Bronze-Label werben, für Silber müssen es 50 bis 89 Prozent sein und gibt ein Unternehmen 90 bis 100 Prozent für Bio-Zutaten aus, darf es mit dem Gold-Label werben.

Über den Entwurf der Bio-AHVV soll der Bundesrat noch im Sommer dieses Jahres beschließen.

Im Video: EU will mit neuen Regeln für Labels gegen Greenwashing vorgehen