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Bill und Melinda Gates lassen sich scheiden

Barbara Barkhausen
·Lesedauer: 3 Min.
Melinda und Bill Gates gaben die Nachricht in einem gemeinsamen Statement über Twitter bekannt.
Melinda und Bill Gates gaben die Nachricht in einem gemeinsamen Statement über Twitter bekannt.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda lassen sich nach 27 Jahren Ehe scheiden. Sie glauben nicht mehr, dass sie als Paar wieder „zusammenwachsen“ können, gaben die beiden bekannt. Gates, der inzwischen Philanthrop ist, hat gemeinsam mit seiner Frau ein Vermögen von 124 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Die beiden gehören damit zu den reichsten Menschen der Welt. Die Arbeit an ihrer gemeinnützigen Stiftung wollen beide aber weiterführen. Auch an dem Versprechen, mehr als die Hälfte ihres Vermögens spenden zu wollen, scheint sich nichts zu ändern.

In einem Brief, den das Paar jährlich über seine Arbeit für die Stiftung veröffentlicht, teilten die beiden im Januar bereits ihre Gedanken über die schwerwiegenden Auswirkungen der Pandemie mit und ihre Sorge, Unterstützung über die Entwicklung von Impfstoffen hinaus leisten zu können. „Unsere Tage verwandelten sich in ein Gemisch aus Video-Meetings, besorgniserregenden Nachrichten und Mikrowellen-Mahlzeiten“, schrieben sie damals. [Mehr bei The Guardian und CNBC]

Auf Gründerszene hört ihr heute in unserem Podcast „So geht Startup“, wie Katharina Jünger mit ihrer Teleclinic die Nr. 1 für Online-Sprechstunden in Deutschland aufgebaut hat. Und das, obwohl es lange Zeit nur mäßig für die Firma lief. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Tesla hat seine Bemühungen um die chinesischen Regulierungsbehörden verstärkt, nachdem die kommunistische Führung in Peking immer mehr Kontrolle ausübt und negative Berichte in den staatlichen Medien erscheinen. Im Februar beispielsweise traf sich Chinas Marktregulierungsbehörde mit Vertretern von Tesla, um Verbraucherbeschwerden zu erörtern. Im vergangenen Monat kletterte dann eine Frau auf der Auto-Show in Schanghai auf ein Ausstellungsfahrzeug und rief, dass die Bremsen ihres Teslas nicht richtig funktionierten – ein Vorfall, über den die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Dabei hatte Cui Tiankai, Chinas Botschafter in den USA, Tesla im vergangenen Jahr noch als „gutes Beispiel“ dafür angeführt, wie amerikanische Unternehmen in China gutes Geschäft machen können. [Mehr bei Reuters und The Information]

Verizon hat – wie von Gründerszene angekündigt – seine Mediensparte mit Yahoo und Aol abgestoßen. Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern übergibt beide für fünf Milliarden US-Dollar an den Finanzinvestor Apollo Global Management. Verizon hatte Aol 2015 für 4,4 Milliarden Dollar und das Web-Geschäft von Yahoo 2017 für rund 4,5 Milliarden Dollar eingekauft. [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Qiagen hat sowohl seinen Gewinn wie auch seinen Umsatz im ersten Quartal deutlich steigern können. Der Umsatz des in Hilden ansässigen Biotechunternehmens kletterte um 52 Prozent auf 567,2 Millionen US-Dollar. Vor allem das Geschäft mit Produkten für Covid-19-Tests florierte. [Mehr beI Handelsblatt]

Dlocal, ein Zahlungsstartup aus Urugay, das aber auch international tätig ist, hat laut eines Medienberichts die Unterlagen für den Börsengang eingereicht. Der IPO-Deal, bei dem es um fünf Milliarden US-Dollar gehen soll, wird anscheinend in den USA stattfinden. [Mehr bei Bloomberg]

Investitionen: Wealthsimple, ein kanadischer Online-Broker und Investment-Management-Service, hat in einer Finanzierungsrunde 610 Millionen US-Dollar gesammelt und wird nun mit rund vier Milliarden Dollar bewertet. Einen Teil des frischen Geldes will die Firma für Akquisitionen verwenden, um ihre Nutzerbasis um mehr als das Siebenfache zu erweitern. Solid Power, ein im US-Staat Colorado ansässiger Batterie-Entwickler, hat eine Finanzierungsrunde über 130 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Zu den Hauptinvestoren gehören Ford und BMW. Und: Genies, ein Startup aus Los Angeles, das an der Vision einer Avatar-Plattform arbeitet, hat Investments in Höhe von 65 Millionen US-Dollar von Mary Meekers Firma Bond erhalten. Die berühmte Internetanalystin und Investorin wird dem Vorstand des Unternehmens beitreten. [Mehr bei Bloomberg, Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Shirin David, Rapperin und Youtuberin, geht unter die Food-Gründerinnen. Sie bringt noch im Sommer ihren eigenen Eistee Dirtea auf den Markt und kooperiert dafür mit dem Getränkevermarkter Drinks & More, der zur Krombacher-Gruppe gehört. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion