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Bildverarbeitungs-Spezialist Basler verdient trotz Umsatzsprung weniger

AHRENSBURG (dpa-AFX) - Der Bildverarbeitungs-Spezialist Basler <DE0005102008> hat im ersten Quartal von seinen jüngsten Zukäufen profitiert. Verglichen zum Vorjahr kletterte der Umsatz des SDax<DE0009653386>-Konzerns um 21 Prozent auf 66,3 Millionen Euro, wie er am Mittwoch in Ahrensburg bei Hamburg mitteilte. Allerdings bekam Basler die höheren Materialkosten sowie Preisanpassungen der Lieferanten zu spüren. Der Gewinn vor Steuern ging um sieben Prozent auf 9,2 Millionen Euro zurück. Die entsprechende Marge schrumpfte von 18,1 auf 13,9 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 6,8 Millionen Euro hängen. Das waren 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen. Auch wenn sich das Quartal eher am oberen Ende des Prognosekorridors bewege, halte das Management aufgrund des frühen Zeitpunkts im Jahr, der anhaltenden Chipkrise, der jüngsten Lockdowns in China sowie geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten unverändert an seinen Prognosen fest. Demnach peilt Basler einen Umsatz von 235 bis 265 Millionen Euro an. Die Vorsteuerrendite soll neun bis zwölf Prozent erreichen.

Der 1988 gegründete Basler Konzern stellt mit seinen rund 1000 Mitarbeitern Komponenten für die Bildverarbeitung wie Kameras, Objektive, Lichtmodule sowie Software her. Die Produkte des Unternehmens werden etwa in der Fabrikautomation, Medizin, Logistik, Einzelhandel oder Robotik eingesetzt. Der Konzern hat neben dem Hauptsitz in Ahrensburg weitere Standorte in Europa, Asien und Nordamerika.

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