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Bilanz der Finanzkrise in Deutschland: Die Rolle von Georg Funke, dem „Gesicht der Finanzkrise“, und der Hypo Real Estate Bank

·Lesedauer: 2 Min.

Rund vier Billionen US-Dollar – so hoch waren die weltweiten Wertpapierverluste infolge der Finanzkrise von 2008, schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF). Seit ihrem Beginn gingen fast 34 Millionen Stellen verloren, heißt es in einer anderen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation Ilo von 2010. Kurz: Die Folgen der transatlantischen Finanzkrise, die aus der geplatzten US-Immobilienblase 2007 resultierte und 2008 schließlich die internationalen Märkte erreichte, waren dramatisch und haben teilweise noch Auswirkungen bis heute.

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Zum Beispiel die umstrittene Rettung der deutschen Hypo Real Estate Bank (HRE) durch die Bundesregierung. Die Hypothekenbank war im Zuge der Finanzkrise in schwere Liquiditätsprobleme geraten und wurde deshalb vom Staat gerettet und schließlich abgewickelt. Die Abwicklung der letzten Geschäfte der HRE zieht sich bis 2021, weshalb die endgültigen Kosten für Staat und Steuerzahler noch nicht endgültig zu beziffern sind. „Die Rettung der Hypo Real Estate wird den Steuerzahler ziemlich sicher über 20 Milliarden Euro kosten“, sagt Gerhard Schick im Business-Insider-Podcast „Macht und Millionen“.

Der Ex-Grünen-Bundestagsabgeordnete Schick gilt als renommierter Experte für die Finanzkrise und Finanzpolitik in Deutschland. Er saß auch im Untersuchungsausschuss, der das Chaos bei der HRE-Rettung untersuchte. Heute leitet er die Bürgerbewegung Finanzwende, einen Verein, der sich für eine Reform der Finanzmärkte einsetzt. Jetzt ist Schick in der aktuellen „Macht und Millionen“-Folge als Experte zu Gast.

In Folge 19 des True-Crime-Podcasts sprechen Solveig Gode und Kayhan Özgenc über den Untergang der HRE sowie die Rolle des damaligen Chefs Georg Funke, der später als „Gesicht der Finanzkrise“ bezeichnet wurde.

Ihr könnt den Podcast auch auf diesen Plattformen hören: Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Podimo oder Deezer.

Über den Podcast:

In „Macht und Millionen“ sprechen Solveig Gode (28) und Kayhan Özgenc (51) alle zwei Wochen über die spannendsten Verbrechen und Skandale der deutschen Wirtschaft. In jeder Folge beleuchten die beiden Business-Insider-Journalisten einen Fall, den sie anhand eigener Recherchen und Original-Dokumente neu aufrollen. Sie erzählen von schillernden Millionären und tief gefallenen Managern, aber auch von Menschen von nebenan, die zu Tätern und Opfern wurden – wahre Wirtschaftskrimis, die genau so passiert sind.

Ihr findet die neueste Folge von „Macht und Millionen“ auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Folgt dem Podcast kostenlos, dann werdet ihr als Erste informiert, sobald eine neue Folge erscheint.

Und für alle, die nicht zwei Wochen auf die nächste Folge warten können: Auf unserem Instagram-Account findet ihr neben Fotos rund um den aktuellen Fall auch immer vorab ein paar Hinweise zum Thema der jeweils nächsten Episode.

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