Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 9 Minute
  • DAX

    15.554,50
    -97,25 (-0,62%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.153,45
    -16,42 (-0,39%)
     
  • Dow Jones 30

    34.614,90
    -136,42 (-0,39%)
     
  • Gold

    1.751,80
    -4,90 (-0,28%)
     
  • EUR/USD

    1,1747
    -0,0025 (-0,21%)
     
  • BTC-EUR

    40.470,99
    -201,24 (-0,49%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.208,31
    -17,22 (-1,41%)
     
  • Öl (Brent)

    71,43
    -1,18 (-1,63%)
     
  • MDAX

    35.562,89
    +5,01 (+0,01%)
     
  • TecDAX

    3.904,53
    +3,56 (+0,09%)
     
  • SDAX

    16.895,61
    +25,26 (+0,15%)
     
  • Nikkei 225

    30.500,05
    +176,71 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    6.995,87
    -31,61 (-0,45%)
     
  • CAC 40

    6.609,86
    -12,73 (-0,19%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.084,71
    -97,22 (-0,64%)
     

BGH-Strafrichter äußern sich erstmals zu 'Cum-Ex'-Geschäften

·Lesedauer: 1 Min.

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe äußert sich am Mittwoch (11.00 Uhr) erstmals zur Strafbarkeit milliardenschwerer "Cum-Ex"-Aktiengeschäfte zulasten der Steuerkasse. Das Landgericht Bonn hatte im März 2020 zwei Ex-Börsenhändler aus London zu Bewährungsstrafen verurteilt. Einer von ihnen soll 14 Millionen Euro zurückzahlen, seinen Anteil an den Profiten. Außerdem wurde damals angeordnet, dass von der in den Skandal verwickelten Privatbank M.M. Warburg rund 176 Millionen Euro einzuziehen sind.

Der BGH hatte Mitte Juni über die Revisionen der beiden Angeklagten, der Bank und der Staatsanwaltschaft verhandelt. Nun verkünden die Richterinnen und Richter ihr Urteil. (Az. 1 StR 519/20)

Mit Cum-Ex-Deals hatten Investoren, Banken und Aktienhändler den deutschen Fiskus über Jahre um etliche Milliarden Euro geprellt. Dabei wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Dividendenanspruch um den Stichtag hin- und hergeschoben. Für diese undurchsichtigen Transaktionen ließen sich die Beteiligten Kapitalertragssteuer erstatten, die sie nie gezahlt hatten. Ob sie damit nur ein Steuerschlupfloch ausnutzten oder Steuerhinterziehung begingen, war lange umstritten. Die Karlsruher Entscheidung ist von großer Bedeutung für die strafrechtliche Aufarbeitung des Skandals.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.