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BfS-Chefin: Europa ohne AKW wäre sicherer

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, setzt sich für einen europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie ein. "Es wäre besser, wenn gar keine Kernkraftwerke mehr in Europa liefen, weil es ohne sie sicherer ist", sagte Paulini dem Berliner "Tagesspiegel" (Mittwoch) vor dem Hintergrund der Reaktorkatastrophe von Fukushima vor zehn Jahren. "Fukushima lehrt uns, dass es keine Sicherheitsgarantie gibt. Je mehr Kraftwerke betrieben werden, desto höher ist auch das Risiko, dem wir ausgesetzt sind." Auf die Frage, welche Anlagen in Europa ihr besondere Sorgen bereiten, betonte Paulini: "Alle, die noch laufen". Das BfS bereite sich insbesondere auf Unfälle in grenznahen Kernanlagen vor, da Unfälle dort die größten Auswirkungen auf Deutschland haben könnten.

Insgesamt sei Deutschland als Lehre aus Fukushima besser vorbereitet, sagte Paulini. "Der Radius um Kernkraftwerke, für die Notfall-Schutzmaßnahmen vorgeplant sind, wurde auf 100 Kilometer vergrößert. Wir haben außerdem größere Vorräte an Jodtabletten angelegt, die Bestände wurden auf 189,5 Millionen Tabletten aufgestockt", betonte Paulini. Zudem sei vor kurzem das radiologische Lagezentrum eingerichtet worden, in dem alle Akteure in einem Notfall unter Leitung des Umweltministeriums zusammenkommen.