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Bewerbungsgespräch: Vermeidet diese Sätze, um nicht schwach zu wirken, sagt ein CEO

Ihr steht kurz vor einem Bewerbungsgespräch? Findet hier Tipps eines CEOs dazu, welche drei Sätze ihr besser vermeiden solltet.

Vor allem drei Sätze solltet ihr in Bewerbungsgesprächen meiden. (Bild: Getty Images/ FG Trade)
Vor allem drei Sätze solltet ihr in Bewerbungsgesprächen meiden. (Bild: Getty Images/ FG Trade)

Einer Umfrage von Softgarden aus dem Jahr 2019 zufolge haben über 41 Prozent der Befragten bereits ein Bewerbungsprozess abgebrochen, weil ein Vertreter des Unternehmens unsympathisch wirkte. Diese Zahl zeigt deutlich, dass sich der Jobmarkt gewandelt hat. Er ist kandidatenorientierter geworden. Während sich Bewerberinnen und Bewerber früher noch viel mehr ins Zeug legen mussten, um einen Job zu ergattern, sagen sie heute selbstbewusst, dass auch Arbeitgeber sich verkaufen müssen.

Die Betonung liegt jedoch auf dem Wörtchen „auch“. Bewerbungsgespräche sind reziprok. Heißt: Auch ihr – als Bewerberinnen und Bewerber – müsst euch weiterhin gut in ihnen verkaufen. Wie das gelingen kann, weiß Eric Yaverbaum, CEO von Ericho Communications. Er hat in den über 40 Jahren seiner Karriere in der Öffentlichkeitsarbeit bereits Tausende Bewerbungsgespräche geführt und kennt daher die besten Tipps fürs Bewerbungsgespräch. „CNBC Make It“ hat er drei Sätze verraten, die ihr besser vermeiden solltet, um nicht schwach zu wirken.

Diese drei Sätze solltet ihr im Bewerbungsgespräch vermeiden, wollt ihr nicht schwach wirken

In Bewerbungsgesprächen zähle jedes Wort, sagt der CEO Eric Yaverbaum. Er erklärt auf „CNBC Make It“, dass Interviewer bereits in den ersten Minuten ein Urteil über den Bewerber fällen. Und alles, was als "arrogant, uninteressiert oder schwach" rüberkommt, könne euren ersten Eindruck sofort zerstören. Wollt ihr einen Job ergattern, solltet ihr demnach unbedingt auf eure Wortwahl achten. Folgende drei Sätze solltet ihr besser umformulieren:

1. Mir liegt viel daran, dass …

Yaverbaums erster Tipp fürs Bewerbungsgespräch: Vermeidet es zu sagen, dass euch ein Thema besonders wichtig ist und am Herzen liegt. Warum? Das zeige, dass ihr eine starke Meinung zu diesem Thema habt. Das ist per se nicht schlecht, könne jedoch schnell so wirken, als wärt ihr unflexibel oder schwierig in der Zusammenarbeit.

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Das heißt nicht, dass ihr Themen, die euch wichtig sind, im Bewerbungsgespräch aussparen solltet. Besser, ihr fragt im Gespräch beispielsweise Folgendes: "Ich bin immer daran interessiert, zu erfahren, wie Unternehmen an [Thema einfügen] herangehen. Wie funktioniert das hier?"

Auf die Art könnt ihr beispielsweise unterschwellig in Erfahrung bringen, wie das Unternehmen flexibles oder hybrides Arbeiten handhabt, wie es zu Überstunden und Work-Life-Balance und vielem mehr steht – und das, ohne eure eigene Meinung zu diesem Herzensthema preiszugeben. Diese Formulierung ist dem CEO zufolge „weit weniger aggressiv“ und zeigt, dass ihr ein "neugieriger, aufgeschlossener Mensch" seid.

2. Ich habe alles über Ihr Unternehmen gelesen

Yaverbaums zweiter Tipp für Bewerbungsgespräch: Vermeidet Sätze, mit denen ihr nur scheitern könnt. Zu sagen, dass ihr alles über ein Unternehmen gelesen habt, könne dafür sorgen, dass euer Gesprächspartner auf ein winziges Detail eingehen möchte – vielleicht eines, welches ihr überlesen habt.

Besser sei es, ihr macht auf ein einziges Detail aufmerksam, über das ihr tatsächlich sehr viel gelesen habt und das euch besonders interessiert. Zum Beispiel: „Ich habe gesehen, was Ihre Geschäftsführerin in ihrem letzten Newsletter über Gewinnmaximierung gesagt hat, und fand ihre Erkenntnisse sehr interessant.“ Auf diese Weise zeigt ihr eurem neuen potenziellen Arbeitgeber, dass ihr euch gut informiert habt und dass ihr euch wirklich für die Arbeit des Unternehmens interessiert.

3. Ich weiß nicht

Wer direkt sagt, dass er etwas nicht weiß, beweist Yaverbaum zufolge, dass er unerfahren oder unvorbereitet ist. Besser sagt ihr: „Das ist eine wirklich interessante Frage. Geben Sie mir eine Minute Zeit, darüber nachzudenken.“ Diese Pause gebe euch die Möglichkeit, eine schwierige Frage durchdacht zu beantworten. Hinzu kommt, dass euch diese Geste von anderen Bewerbern abhebe.

"Es ist einfacher zu sagen: 'Ich habe keine Ahnung', wenn man mit einem Problem konfrontiert wird, als zu versuchen, eine Lösung anzubieten", so Yaverbaum zu „CNBC Make It“. Nehmt ihr euch stattdessen Zeit und antwortet anschließend selbstbewusst, zeige das eurem Gesprächspartner, dass ihr euch mit der Lösung von Problemen auskennt. Eine Fähigkeit, die am Jobmarkt und in Teams besonders gefragt sei.

VIDEO: Diesen Satz sollte man im Vorstellungsgespräch immer sagen