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„Meine Bewerbung ist immer im Müll gelandet“: Was Unternehmer Sumit Kumar Bewerbern empfiehlt, um an Top-Jobs zu kommen

Parqet-Gründer Sumit Kumar.  - Copyright: Sumit Kumar
Parqet-Gründer Sumit Kumar. - Copyright: Sumit Kumar

Während Sumit Kumar bei dem Unternehmen Stripe als Programmierer gearbeitet hat – und 300.000 Euro verdient hatte, wie er erzählt – arbeitete er nach Feierabend an seinem eigenen Projekt, dem Fintech Parqet. Irgendwann lief es so gut, dass er sich entschied, den sicheren und top-bezahlten Job zu kündigen, um sich voll und ganz auf sein eigenes Unternehmen zu fokussieren.

Im Video erzählt Sumit Kumar seine persönliche Geschichte

Parqet ist eine Vermögenstrackingplattform, mit der ihr euer Depot analysieren und beobachten könnt. Mittlerweile hat das Tool über 100.000 Kunden. Heute kann sich Kumar einen erfolgreichen Unternehmer nennen. Doch sein Weg war anfangs alles andere als einfach.

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„Wenn du in der Kleinstadt wohnst – ich will das nicht als Entschuldigung nehmen – und mit meinem Namen, meinem Aussehen, vor 20 Jahren, eine Bewerbung geschickt hast, mit einem scheiß Abi, abgebrochenem Studium – vergiss es, du wirst nicht genommen“, erzählt Kumar Business Insider im Gespräch. Kumar sagt: „Meine Bewerbung ist immer im Müll gelandet“.

So kam Kumar an seine Jobs

Bei Top-Jobs konkurriere man mit Menschen mit einem 1,0-Bachelor oder -Master. Ohne Studium trotzdem den Job kriegen? Unmöglich denken viele, doch nicht Kumar. "Ich musste es immer schon anders machen. Ich habe noch nie einen Job durch eine Bewerbung bekommen."

Eine Frage muss jeder für sich beantworten, so Kumar: „Wie schaffst du es obendrauf auf diese Bewerbungsunterlagen? Wie schaffst du es, dass der Chef auf dich kommt? “

Sein Rat: sich persönlich blicken lassen. Es sei sehr viel schwerer, eine Zusage zu bekommen, wenn euch der Arbeitgeber nicht kennt. „Wenn die mal deinen Händedruck gespürt haben, dir mal in die Augen geguckt hat, ist es leichter den Job zu kriegen“, so Kumar.

Der Parqet-Gründer musste sich immer hocharbeiten, erzählt er. "Ich musste mich immer beweisen, immer niedriger anfangen, mir immer Hände schmutzig machen. Ich arbeite auch umsonst zwei Wochen, um dem Unternehmen zu zeigen, was ich kann."