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Betriebsratswahl bei Vapiano in Bochum angeblich behindert

Bochum (dapd). Die Restaurantkette Vapiano weist Vorwürfe einer massiven Behinderung von Betriebsratswahlen zurück. Mitarbeiter eines betroffenen Restaurants in Bochum widersprächen den Behauptungen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), erklärte das Unternehmen am Montag. Die Gewerkschaft hatte zuvor mitgeteilt, sie habe wegen massiver Behinderung von Betriebsratswahlen Strafanzeige gegen das Unternehmen erstattet. Mitarbeiter des Restaurants hätten nun angekündigt, Anzeige wegen Nötigung zu stellen, erklärte das Unternehmen.

Nach Angaben der Gewerkschaft wurden Mitarbeiter und Betriebsratskandidaten in Bochum eingeschüchtert, als im Januar eine Arbeitnehmervertretung gegründet werden sollte. Dagegen erklärte Vapiano, dortige Mitarbeiter fühlten sich vielmehr von den Initiatoren der Betriebsratswahl "unter Druck und in Angst versetzt".

"Wir befürworten die Arbeit von Betriebsräten und haben übrigens einen in Dortmund. Das Verfahren in Bochum allerdings ist unfair, undemokratisch und nicht ordnungsgemäß abgelaufen. Mitarbeiter haben sich dort von den Initiatoren der Wahl unter Druck gesetzt gefühlt. Da wurde Angst verbreitet", sagte der Vorstandsvorsitzende Gregor Gerlach. Vapiano habe aus diesem Grund zwei Mitarbeitern aus dem Wahlvorstand gekündigt.

Die Vapiano SE betreibt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 120 Restaurants in 26 Ländern, teils als Franchisegeber, teils in Eigenregie. Im vergangenen Jahr habe der Konzern einen Umsatz von 300 Millionen Euro angestrebt, teilte NGG mit. Etwa 50 Restaurants werden in Deutschland betrieben.

dapd

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