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Besser spät als nie: Frau erhält Absage – acht Jahre nach Bewerbung

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Kurios: In England hatte sich eine Frau um einen Job beworben. Von dem möglichen Arbeitgeber hört sie lange Zeit nichts, bis sie Jahre später eine Absage erhält.

Sydney, Australia - October 28, 2011: Woman holding an ipad showing the Linkedin login screen. Close-up shot of her hands and the iPad screen. She is touching the screen. This shot shows the ipad being used in a casual environment.
Symbolbild: Getty Images

Wer sich um eine Stelle bewirbt und abgelehnt wird, darf getrost enttäuscht sein. Das ist nur verständlich. Wer aber eine Absage mehrere Jahre nach der Bewerbung erhält, bei dem dürfte sich die Enttäuschung – auch das ist nachvollziehbar – in Grenzen halten. Genau das ist einer Frau in England passiert.

Zoe Johnson hatte sich 2013 über das Job-Portal LinkedIn um den Posten einer Aushilfslehrerin in einer Schule in der Stadt Canterbury, Grafschaft Kent beworben, wie das britische Boulevardblatt Mirror berichtet. Dass sie den Job nicht bekommen hat, erfährt sie erst mit der Absage acht Jahre später.

Was den bemerkenswerten Vorfall dazu noch lustig macht, ist der Kontrast zwischen der langen Zeit bis zum Erhalt der Antwort einerseits und deren Kürze andererseits. "Hi Zoe", heißt es in dem Schreiben, "danke für die Anfrage, aber ich bin nicht interessiert." Das ist "auf den Punkt gebracht", meint Johnson, die die Antwort auch "witzig" fand, wie sie laut Mirror sagt, zumal ihre Anfrage seinerzeit "lang und höflich" war.

Überrascht, nicht enttäuscht

Von der späten Absage mag Johnson belustigt und verblüfft gewesen sein, enttäuscht war sie jedoch nicht. Denn längst hat sie eine andere Arbeitsstelle. Die zweifache Mutter betreibt nahe Canterbury ein kleines, sechs Angestellten zählendes und laut Mirror "gut laufendes" Unternehmen für Hautpflegeprodukte.

Die Firma hat Johnson 2012 gegründet, bis sie damit genug Geld verdiente, wollte sie sich als Aushilfslehrerin über Wasser halten. Untergegangen war sie trotz ausbleibender Antwort der Schule nicht. Sie hatte sich auch für andere Jobs beworben – und die eine oder andere Stelle bekommen, wie es heißt.

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