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Beschlagnahmte 300-Millionen-Dollar-Superyacht eines Oligarchen ist in den USA angekommen – jetzt soll sie versteigert werden

Die 300 Millionen US-Dollar teure Superyacht "Amadea" soll dem russischen Oligarchen Kerimow gehören. - Copyright: AP Photo/Audrey McAvoy)
Die 300 Millionen US-Dollar teure Superyacht "Amadea" soll dem russischen Oligarchen Kerimow gehören. - Copyright: AP Photo/Audrey McAvoy)

Eine beschlagnahmte Superyacht im Wert von 300 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 285 Millionen Euro), die einem russischen Oligarchen gehören soll, ist am Montag unter US-Flagge in San Diego angekommen. Die 106 Meter lange "Amadea", die nach Angaben der USA dem russischen Milliardär Suleiman Kerimow gehört, war von Hawaii aus losgefahren, wo sie nach ihrer Ankunft auf den Fidschi-Inseln vor Anker lag.

Das US-amerikanische Justizministerium teilte am Montag auf Twitter mit, dass die "Amadea" in der Obhut der US-Regierung verbleibe, "bis sie voraussichtlich beschlagnahmt und verkauft wird". Das oberste Gericht Fidschis hatte zuvor entschieden, dass die USA die Yacht beschlagnahmen dürften.

Die Überführung der "Amadea" wurde von der Task Force "KleptoCapture" des US-amerikanischen Justizministeriums koordiniert, die im März ins Leben gerufen wurde. Sie soll Sanktionen und Ausfuhrbeschränkungen durchsetzen, mit denen Russland von den Weltmärkten isoliert werden soll.

Die "Amadea" verfügt über ein Fitnessstudio, einen Schönheitssalon, eine Bar, einen gläsernen Aufzug, einen Infinity-Pool und einen Hubschrauberlandeplatz. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich nach Schätzungen des Justizministeriums auf 25 bis 30 Millionen Dollar.

Kerimow ist von den USA, der EU und dem Vereinigten Königreich mit Sanktionen belegt worden. Die EU erklärte im März, Kerimow sei "Mitglied des inneren Kreises von Oligarchen", die dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahestehen.

Kerimow hat laut dem Bloomberg Billionaires Index ein Nettovermögen von 13,4 Milliarden Dollar (circa 12,7 Milliarden Euro).

Dieser Artikel wurde von Ben Peters aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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